Nervennahrung – süße Bananen-Peanutbutter-Tortilla

Bin im Moment schwer mit Lernen beschäftigt und daher hört und liest man dieser Tage recht wenig vom kleinen Abnehmanarchisten… ich gelobe Besserung, sobald die nächsten Schritte getan sind…

Zwischenzeitlich war ich auch für ca. 2 Wochen den vorweihnachtlichen Versuchungen erlegen und das hat sich natürlich auch sofort auf Waage, Mitteilungseifer und Jeanspassform niedergeschlagen… Und da das natürlich gar nicht geht, habe ich Ende letzter Woche die Notbremse gezogen und seit dem wird wieder auf Qualität und Quantität des Inputs geachtet…

Und da ich wie gesagt, gerade wenig Zeit habe, großartig die Kochlöffel und Backbleche zu schwingen, bin ich neben Suppen insbesondere auf verschiedene Snacks verfallen, von denen ich euch heute eine superschnelle süße Verführung vorstellen möchte, die man auch prima eintuppern kann und die besonders jetzt im Winter sehr gut zum MItnehmen taugt,

Wenn man sich einen kleinen Stapel Eierkuchen (Für alle Nichtberliner: Pfannkuchen) vorbastelt, macht man die leckeren Röllchen in windeseile und kann sofort wieder an den Lernstoff eilen…

Die Eierkuchen kann jeder so zubereiten, wie er/sie es am liebsten mag und wie es in die bevorzugte Ernährungsform passt. Ich selbst mache sie ungefähr so:

  • 2 Eier
  • ca. 300ml MIlch
  • ca. 3-5 EL Sucolin
  • 1TL Vanille-Paste
  • zu gleichen Teilen feines Mais- und Dinkelmehl (je nach dem wie dick oder dünn man den Teig haben will)

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Daraus habe ich 8 oder 9 dünne Crepes/“Tortillas“ gezaubert, mit einer gut beschichteten Crepepfanne mache ich die auch ganz ohne zusätzliches Fett, wenn, dann nehme ich aber hierzu immer gute Butter.

Pro Tortilla eine Banane (ich bin sicher, man kann da auch anderes Obst nehmen). Bananen haben einfach den Vorteil, dass sie mich länger satt machen, als z.B. Äpfel.  Auch wenn viele wegen ihres Kohlenhydratgehalts einen Bogen um Bananen machen (Pun intended 😉 ), bin ich der Meinung, dass man als sportlich und geistig aktiver Mensch mit dem Essen von Bananen nichts falsch machen kann, solange man keine ganze Staude auf einmal vertilgt.

backen_nussmusFür die Füllung kann man nun jedes Nussmus hernehmen, ich habe das „Backen“-Nussmus von Rapunzel genommen, einmal, weil ich es gerade da hatte und zum Anderen, weil ich Mohn über alles liebe und mir die Kombi mit den Bananen auch gut vorstellen konnte.

Die Banane mag ich persönlich für solche Zwecke nicht allzu reif, aber auch das sei jedem selbst überlassen…

Ein großartiges To-Do ist ja wohl nicht nötig, Nussmus aufstreichen, Banane einrollen, mundgerechte Rädchen schneiden, ggf. etwas kaltstellen – juten Hunger!!!! 😉

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Mandel-Proteinriegel selbstgemacht

Mal was aus der Rubrik „Functional Food muß nicht langweilig sein“

Ich hab schon den einen oder anderen selbstgemachten (und auch gekaufte) Proteinriegel ausprobiert und die meisten sind entweder aufwändig (mit Backen und 20 Zutaten und so), oder schmecken einfach nicht, krümeln auseinander (da sind schon halbe Gläser Peanutbutter für geopfert worden…), oder sehen unappetitlich aus.

Vorgestern nun, hab ich hier ein Rezept für Proteinriegel gefunden, das mich sofort angesprochen hat und da ich zufällig alle Zutaten daheim hatte (oder ist das inzwischen gar kein Zufall mehr, dass ich eher die Zutaten für einen Proteinriegel als für eine Lasagne vorrätig habe?!?!? 😉 ), habe ich mich umgehend dran gemacht, das Rezept nachzubauen.

Es ist mal wieder ein amerikanisches Rezept und daher sind die Mengenangaben, wie meistens in „Cups“ angegeben… Ich selbst habe mir schon vor langer Zeit ein preiswertes „Cup-Set“ angeschafft, so dass ich inzwischen ohne lange umrechnen zu müssen, solche Rezepte nachbasteln kann… Daher kann ich jeder Küchenfee und jdem Küchenmagier nur empfehlen, sich ebenfalls solche Messbecher anzuschaffen.

Cups

Für die Kalorienberechnung muss man zwar immer noch mal nachwiegen (denn 1 cup Rosinen beispielsweise wiegt sicher ganz anders als 1 cup Proteinpulver z.B.), aber das bekommt man schnell raus.

Einziger Nachteil der Riegel: Se sollten nicht längere Zeit außerhalb des Kühlschranks aufbewahrt werden, da sie sonst sehr weich und ölig werden, man kann sie also auch eingetuppert schlecht mitnehmen, wenn man den ganzen Tag unterwegs ist.

Trotzdem möchte ich euch das Rezept nicht vorenthalten – here we go:

Zutaten:

  • 1/3 Cup (ca. 50g) Kokosöl
  • 1/3 Cup (ca. 50g) Erdnuss- oder Mandelmus
  • 1/2 Cup (ca. 120ml) Mandelmilch (ungesüßt)
  • 1 cup (ca. 120g) Vanille-Proteinpulver (nehmt eins mit wirklich gutem Geschmack, denn es kommt sehr dominant raus und daher lieber auf Qualität und Geschmack achten)
  • 2/3 cup (ca. 50g) Mandelmehl (bzw. gehen hier ausnahmsweise auch gemahlene Mandeln)

Fürs Topping:

  • 2EL sehr dunkle Bitter-Schokolade(-chips oder vom Stück)
  • 1EL Kokosöl
  • Eine Handvoll grob zerstoßene Mandeln

Zubereitung:

  • Nussmus, Kokosöl und Mandelmilch schmelzen (Wasserbad oder Micro), gut verrühren, bis alle drei Komponenten gut vermischt sind.
  • Proteinpulver und Mandeln (Mandelmehl) einrühren und gut vermischen, bis ein klumpenloser (etwas gummiartiger) Teig entsteht
  • Den Teig ebenmäßig in eine Backform pressen und glattdrücken (hab meine runde Kaiserflex verwendet, es geht sicher auch jede andere runde oder eckige Kuchenform o.ä., ggf. mit Frischhaltefolie auslegen.)
  • Für das Topping: Schokolade und Kokosöl schmelzen und über den Teig gießen, die Mandelstücke darüber verteilen
  • Die Form für 1-2 Stunden in die Gefriertruhe stellen
  • Danach den Teig aus der Form nehmen und in beliebig große Stücke schneiden, bei mir sind es 26 browniegroße Riegel geworden
  • Eintuppern und kaltstellen

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Das ist keine Nascherei (auch wenn ich es unter sweet & healthy poste und der Geschmack angenehm ist), sondern tatsächlich dafür geeignet, auf gesundem Weg etwas für den Eiweiß-Intake zu tun.

Der Teig ist unglaublich fett und es ist definitiv keine Süßigkeit (so man denn nicht noch etwas Süßendes hinzufügt.) und man kommt wahrscheinlich auch nicht in Verlegenheit, mehr als max. 4 davon auf einmal zu essen, weil die Riegel auch wahnsinnig satt machen.

Wenn die Dinger direkt aus dem Kühlschrank kalt sind, ähneln sie in Konsistenz und Geschmack gekauften Eiweißriegeln, mit dem guten Gewissen, zu wissen, was drin ist.

Das Rezept hört sich für Abnehmer erst einmal unglaublich gehaltvoll an, aber letztendlich habe ich 26 Riegel aus dem ganzen Batch herausbekommen, von denen jeder nur ca. 75 kcal hat. Wenn man nun 4 Riegel isst, hat man eine anständige Proteinmenge zu sich genommen, und darüber hinaus jede Menge gesunder Zutaten, keinen Zucker, keine Süßstoffe und keinerlei Mehl oder Stärke.

Und 300 kcal ist bei der Menge sicher nicht mehr, als ein vergleichbarer gekaufter Riegel, von dem man nicht weiß, was drin ist.

Nährwerte laut mfp:

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Viel Spaß beim ausprobieren!

Pixies After-Eight-Brownie-„Trüffel“

Um ehrlich zu sein, sind diese „Trüffel“ natürlich nur verkleidete „no-bake-Brownies“, nichts desto Trotz variieren die Zutaten etwas und natürlich ist die Darreichungsform ungleich schicker, so dass man diese gesunden Bällchen sogar hübsch verpackt als hippes DIY-Geschenk hernehmen könnte…

In jedem Fall, eine superleckere und dazu noch hübsch anzusehende Leckerei mit viel Nature-Power 😀

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Pixies Chia-Choc-Pudding

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Ich liebe ja bekanntlich alles, was schlotzig ist und Schokoladenpudding ist da ganz weit vorne!

In der Anfangszeit habe ich mich viel mit dem berühmten Optiwell-Schokoladen-Pudding über Wasser gehalten, aber seit ich dieses Rezept hier für mich entdeckt habe, verschwende ich keinen Gedanken mehr an gekauften Puddung – gleich welcher Art.

Er ist super schnell gemacht, muss nicht gekocht werden und benötigt lediglich etwas Zeit, um im Kühlschrank zu quellen. Dazu schmeckt der Pudding super-schokoladig und man weiß genau und hat Kontrolle darüber, was drin ist…

Natürlich machen die Chia-Samen die Konsistenz etwas „spongy“, aber ich persönlich finde, das tut dem Geschmack keinen Abbruch sondern gibt dem Pudding im Gegenteil eine interessante Textur, ohne von der gewünschten Schlotzigkeit abzulenken.

Über die Haltbarkeit kann ich leider nicht viel sagen, länger als 2 Tage hat es noch kein Pudding bei mir überlebt… Ich rechne in recht großen Portionen, und da man durch den gequollenen Chia auch ein langanhaltendes und angenehmes Sättigungsgefühl erreicht, geht so eine Portion schon mal als Mittagessen durch.

Ich hatte ursprünglich ein Rezept mit Erdnuss-Mus, lasse dies aber inzwischen weg, da es geschmacklich nicht der große Unterschied ist, aber kalorientechnisch schon ins Gewicht fällt. Ich werde die Erdnussbutter also als optionale Zutat mit hinschreiben, verwende sie selbst aber nicht.

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Zutaten

(für 2 große Portionen mit je ca. 150kcal – entsprechend des verwendeten Süßungsmittels:

  • 1 reife Banane – kleingeschnitten und zerdrückt
  • 150-200ml Mandelmilch ungesüßt (z.B. von Provamel)
  • 2EL Raw-Kakao
  • Süßungsmittel nach Wunsch (Ich nehme ca. 2-3 EL Sukrin, bin aber auch ne Süße 😉 )
  • 1TL Vanille-Extrakt
  • 30g Chia-Samen
  • optional: 1EL Erdnuss-Mus oder Erdnuss-Butter

Zubereitung:

  • alle Zutaten außer die Chia in ein hohes Gefäß geben und mit dem Zauberstab verrühren bis eine an Schokoladensosse erinnernde Masse entsteht
  • Chia hinzugeben und noch einmal gut durchmixen
  • Gefäß in den Kühlschrank stellen und mindestens 2 Stunden, besser über Nacht quellen lassen.

Schmeckt prima mit:

  • roter Marmelade
  • Fruchtkompott (gekocht z.B. aus 250g frischen Himbeeren, gebunden mit einem Beutel Tortenguß ohne Zucker)
  • frischen Früchten

Pixies No Bake Vegan Cookies

 

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Liebe Süßschnäbel,

heute gibt es einen der absoluten Knaller der letzten Monate… Diese Cookies sind absolut tückisch, weil sie so unglaublich lecker schmecken, dass man wirklich aufpassen muss, dass man nicht aus dem Ruder läuft… Einer ist ja mit seinen durchschnittlich 50 kcal noch nicht schlimm, aber man muss sich den Genuss wirklich gut einteilen, denn durch das Cashewmus und den Reissirup ist es als Gesamtpaket natürlich nicht wirklich kalorienarm, wenn man gleich die halbe Schachtel totmacht 😉

Daher: Geniesst, aber geniesst bewusst!
Das Rezept hab ich hier gefunden, aber mangels Vorhandensein verschiedener Zutaten (beim ersten Mal) und aus Geschmacksgründen (die Male danach) ein bisschen abgewandelt.

Ich liebe ja besonders, wie schnell es geht, die Dinger zu machen. Klar, der Abwasch ist ein bisschen nervig, weil der Teig ja sehr klebrig wird, aber ich finde, das ist es absolut wert…

Von der Textur her sind die Cookies fest aber mit weichem Biss und die Flakes machen sie knusprig. Ich mag die bunten Streusel, einfach weil sie bunt sind. Das ist so, wie wenn man irgendwo Glitzer draufmachen kann: mit Glitzer ist auch alles Besser (na gut, Cookies vielleicht nicht, aber dafür haben wir ja jetzt bunte Streusel! – ich schweife ab… 😉 )

Bitte vergesst keinesfalls die kleine Prise Salz, die macht unglaublich viel aus.

Ob ihr die Orangenschale nehmen wollt oder mal mit Zitronenschale veriiert, oder auch mal etwas anderes mit hinzugeben möchtet, der Grundteig bietet eine Menge Variationsspielraum… Schokostreusel oder -tropfen zum Beispiel, vegan oder nicht vergan, eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Auch Abwandlungen mit anderen Nuss-Mus-Sorten kann ich mir toll vorstellen!

Ihr braucht für meine Variante (ergab 20 Stück mit je 47kcal)

  • 1 Cup, ca. 75g Amaranth-Flakes (gibts im Bioladen, hatte ich noch vom Müsli-mischen – schön klein gemörsert) – Man kann auch Reisflakes, Dinkelflakes oder eine Mischung aus allem oder einigen verwenden
  • 35g Haferkleie
  • 35g Vanille-Eiweiss-Pulver (man kann auch 70g Haferkleie nehmen und das weglasssen)
  • 3 EL Cashewmus  (keine Cashewcreme, achtet beim Einkaufen darauf, dass unbedingt 100% Cashew auf dem Glas steht und nicht etwa Zucker und anderes Zeug drin sind!)
  • 5 EL Reissirup
  • 1 TL Burbonvanille + ein paar Tropfen Vanilleextrakt
  • 1 TL geriebene Orangenschale (ich hatte die von Biovegan aus dem Tütchen)
  • 1 Prise Salz
  • 30g bunte Streusel (nach Wahl und optional, gibts auch von Biovegan, die im Foto sind allerdings bunte Crispies von RUF)

Zubereitung:

  • Alle trockenen Zutaten gut verrühren
  • die flüssigen Zutaten in einer gesonderten Schüssel ebenfalls gut verrühren.
  • Nun das Trockene in das Flüssige geben und mit ein bisschen Geduld gut vermengen/durchkneten bis der Teig eben… Teigkonsistenz hat. Achtung: der Teig ist sehr zähflüssig und klebt wie blöd an den Händen. Einen Kochlöffel bricht man sich wahrscheinlich ab, daher keine Scheu und wirklich mit den Händen in die Masse und ordentlich durchwalken, bis wirklich jeder Flake vom Sirup-Nussmus-Gemisch umschlossen ist.
  • Nun den Teigbatzen in eine flache, eckige Tupperdose (unbedingt mit Backpapier ausgelegt) geben und fest, WIRKLICH FEST und flach und bis in jede Ecke gleichmässig andrücken.

Hab so eine Aufschnittdose für den Kühlschrank genommen, das war perfekt.

Je grösser der Boden der Form, desto flacher werden natürlich die Cookies, meine waren ca. 1 cm hoch.
1-2 Stunden in den Kühlschrank und dann in 20 Quadrate schneiden. Im Kühlschrank am besten auch weiterhin aufbewahren.

Man kann daraus natürlich auch kleine Kreise ausstechen oder sonstwie kreativ werden, ich find aber Quadrate oder Rechtecke schmecken genau so gut, wie jede andere Form 😉

Im Kühlschrank halten sich die Cookies (sofern sie nicht eh umgehend diversen Krümelmonstern zum Opfer fallen) gut und gerne für 1-2 Wochen. Ich hab nach dem Schneiden alles einfach wieder in die Form zurück gestapelt und den Deckel draufgetuppert. Lassen sich auch problemlos mitnehmen und tagsüber unterwegs snacken, nur zu warm sollten sie nicht werden, da sonst alles etwas sticky wird.

Ich wünsche euch viel Spass und lasst es euch schmecken, lasst mich gerne wissen, ob die Cookies euch auch so gut schmecken, wie mir 😀

Nährwerte lt. MFP:

(Vanille, Salz und Orangenschale hab ich mal aussen vor gelassen…)

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Pixies Fruity Banana-Bread

Heute ist Backtag.

Und somit die beste Gelegenheit, endlich mein allerliebstes Lieblings-Kuchenrezept zu posten. Das fruchtige Bananenbrot ist super lecker, nicht zu süss und einfach zu machen. Wenn man auf die Güte der Zutaten achtet, hat man hier eine Leckerei, die man sich wahrlich ohne schlechtes Gewissen immer mal wieder leisten kann, auch wenn man auf die Kalorien achtet.

Habe irgendwann im letzten Jahr auf meinen Streifzügen durchs Web ein Rezept gefunden, das ich inzwischen mehrfach nachgebacken, weiterempfohlen und inzwischen auch sozusagen „Pixiesiert“ habe, so dass ich heute zwar gerne den ursprünglichen Link poste, aber mir trotzdem die Freiheit nehme, ihn als „Pixies Fruity Banana-Bread“ zu deklarieren.

Wie ihr seht, sind die Mengenangaben im Ur-Rezept in amerikanischen „Cups“ angegeben und die Backtemperatur in Fahrenheit. Ich selbst habe mir schon vor Langem ein Set „Cups“ gekauft, damit mir das Backen solcher Rezepte leichter fällt, aber ich gebe zur Einfachheit hier auch ungefähre Gramm-Angaben hier an.

Zutaten:

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  • 3 reife Bananen (mittelgross und vermatscht)
  • 1 1/4 Cup (ca. 250g) TK Beerenmischung+frische Heidelbeeren (Oder Erdbeeren, oder Kirschen, oder was auch immer euch glücklich macht oder weg muss)
  • 2 EL Apfelmuss (ich hatte nur Apfel-Bananenmus da, habe aber auch schon mit Alnatura Sanddorn-Sauce gearbeitet)
  • 1 1/4 Cup (ca. 150g) Weizen-Vollkorn-Mehl (habe heute eine Mischung aus Weizen und Dinkel, weil Weizen gerade alle ging)
  • 3/4 TL Backpulver
  • 1/4 TL Salz
  • 2 EL weiche Butter + etwas Fett für die Kuchenform
  • 1/2 Cup (ca.115g) Sukrin (bzw. Süssungsmittel der Wahl)
  • 2 Eiweiss
  • 1 TL Vanilleextrakt (oder Vanillezucker)

 

Als Gerät braucht ihr:

  • 2 Schüsseln (eine für die trockenen und eine für die nassen Zutaten)
  • Mixer mit Knethaken und „Schaumschlägern“ (oder ne entsprechende Küchenmaschine oder genug Muckikraft 😉 )
  • Eine Kastenform 30cm

 

Zubereitung:

Ich röste die Beeren vorher nicht an, kann man aber entsprechend des Ur-Rezeptes machen: Einfach die Früchte für 20 Minuten bei 175°C auf dem Backblech anrösten und hernach beiseite stellen

  1. Butter mit Sukrin (Zucker) cremig schlagen. Eiweiss, Apfelmus und Bananenmatsch hinzugeben und glatt rühren.
  2. Mehl, Backpulver, Salz, Vanille in einer Extraschüssel vermischenOLYMPUS DIGITAL CAMERA
  3. Die Mehlmischung mit den Knethaken vorsichtig unter die feuchte Masse heben und einen glatten Teig herstellen.
  4. Obst unterhebenOLYMPUS DIGITAL CAMERA
  5. In die Backform füllen und für ca. 50 Minuten (Stäbchenprobe) bei 175°C in den Backofen.

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Die Form aus dem Ofen nehmen, Kuchen auskühlen lassen und aus der Form holen.

Anfangs ist der Kuchen noch etwas „matschig“, aber je mehr er auskühlt, desto fester wird er und so kann man ihn auch prima für unterwegs in Klarsichtfolie oder im Brotbüchschen verpackt als schnellen Snack mitnehmen.

Yummy!!!!! 🙂

 

Nährwerte:

mit „richtigem“ Zucker gebacken, ergeben sich bei 16 Kuchenstücken pro Stück laut „Ur-Rezept“:

  • Kalorien: 88 kcal (bei Verwendung von Sukrin kommen wir auf sagenhafte 60kcal pro Stück)
  • Fett: 2g
  • Kohlenhydrate: 19g
  • davon Zucker: 10g
  • Protein 2g

 

 

 

 

 

 

Eistee… Wasser 2.0

Eine der ersten Regeln, die wir Abnehmwilligen lernen, ist: Trink genug!

Und wir lernen auch gleich, was wir trinken sollen und was tunlichst nicht!

Wasser! Wasser! und nochmal Wasser! Mindestens 2-3 Liter am Tag.

Nicht, dass ihr mich falsch versteht, Wasser ist lecker aber irgendwann fängt man an, sich ab und an nach etwas mehr Geschmack im Getränk zu sehnen. Was aber tun?

Natürlich gibt es Erfrischungsgetränke, die mit Null Kalorien daherkommen und trotzdem farbenfroh und süss sind. All die Zero- und Lightvarianten der bekannten Softdrinks mögen ab und an eine Alternative sein, aber um davon am Tag 2 Liter runterzubekommen, sind sie mir einfach nicht lecker genug. Zumal ich auch ein gespaltenes Verhältnis zu Kohlensäure aller Art habe, will heissen, ich mag sie nicht!

Ausserdem kann mir bisher auch niemand verlässlich sagen, ob die solchen Limonaden beigefügten Süssstoffe nun gesundheitlich unbedenklich oder mit Vorsicht zu geniesen sind… Natürlich gibt es unendlich viele Studien, aber je nach Auftraggeber und getreu dem Motto „Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefäscht hast“ scheinen mir derlei Studien oft nur das zu bestätigen, was dem jeweiligen Auftraggeber gerade nutzt…

Also habe ich für mich beschlossen, die Dosis zugeführter Süssstoffe so klein wie möglich zu halten, ohne mich zu stressen, wenn ich alle Jubeljehre doch mal eine Coke-Zero o.ä. bestelle.

In die selbe Katgorie fallen im Übrigen auch „zuckerfreie“ Sirups, die man im Zusammenhang mit Wassersprudlern wie Sodastream und Wassermaxx nutzen kann. Klar, der eine oder andere Sirup schmeckt sehr lecker und man kann mit ein wenig Phantasie auch die einen oder anderen  Geschmacksrichtungen miteinander mischen, aber letztendlich bleibt es doch nur eine Limo mit Süssstoffen, die einer Cola-Light o.ä. in nichts nachsteht…

Was gibt es noch als Alternative, wenn man nicht immer nur Wasser trinken will, aber Zucker und Süssstoffe vermeiden möchte?

Meine Lösung: Eistee selbst gemacht.

Davon abgesehen, dass es auf dem Markt einige ganz hervorragend schmeckende Produkte gibt, die sogar ein Aufbrühen des Tees überflüssig machen, indem man sie direkt mit kaltem Wasser aufgiessen kann, gibt es auch speziell als Eistee verkaufte Teemischungen, die als loser Tee verkauft werden und ganz ohne Süssstoffe und teilweise sogar ohne Aromastoffe auskommen und ein vielfältiges Geschmackserlebnis bieten.

Meine Favoriten:

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Frio Erdbeer-Orange von Teekanne

  • Früchtetee
  • Mit kaltem Wasser aufzugiessen
  • Teebeutel
  • Mit Stevia-Blättern
  • Sehr süss auch ohne Zugabe von zusätzlichen Süssungsmitteln

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Sonnentee – Eistee aus dem Teeladen (google hilft)

Mehrere Sorten verfügbar zB

Strawberry Sunrise (Früchtetee Erdbeer-Orange)

Bloody Mint (Apfel-Blutorange-Minze)

Pink Mojito (Himbeere)

  • Früchtetee
  • Werden heiss aufgebrüht
  • wenig süss aber geschmackvoll
  • sehr erfrischend
  • loser Tee

 

Saison-Tees von Tee-Gschwendner z.B. Kaluna Limone (zu den Produkten hier entlang)

  • werden heiss aufgebrüht
  • Roibos- und Schwarzteevarianten
  • wenig süss
  • erfrischend
  • loser Tee

Ich hab mir extra eine fancy Eisteekaraffe aus Glas gekauft, die einen langen Teefilter hat und nach dem Aufbrühen/Ziehen mit einem Deckel verschliessbar ist und problemlos in der Kühlschranktür seinen Platz findet, aber es tut natürlich auch jede existierende Teekanne und es gibt auch preisgünstige Eisteekaraffen aus Plastik, die voll und ganz ihren Zweck erfüllen.

Mir reichen die leckeren Eistees ohne zusätzlich nachsüssen zu müssen, aber wer partout nachsüssen möchte, kann dies natürlich kalorienarm mit allen bekannten Süssungsmitteln tun.

 

 

 

leichtes Kuchenglück – Pixies Milchreis-Zitronen-Kuchen

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Ich bin immer auf der Suche, nach schlichten Kuchen, die sich ohne grossen Schnickschnack umsetzen und in eine kalorienreduzierte Ernährung einbauen lassen.

Dieses Schätzchen, das ganz ohne Weizenmehl auskommt, habe ich in einem meiner Kochbücher gefunden, das ich sicher noch ausführlicher testen (und irgendwann besprechen) werde: Schlanke Kuchen von Dr. Oetker.

Ich habe zusätzlich noch den herkömmlichen Zucker 1:1 durch Xucker (Sukrin) ersetzt, was pro Stück noch einmal eine Ersparnis von ca. 45 kcal ausmacht.

Herausgekommen ist ein flacher, von der Konsistenz etwas ungewöhnlicher Kuchen, der nach einer Nacht im Kühlschrank besonders gut schmeckt.

Zutaten:

  • 150g Arborio-Reis (Milchreis, Risottoreis, Rundkornreis, geht wahrscheinlich alles gleich gut)
  • 120g Sukrin/Xuker (oder Zucker)
  • 700ml Milch (1,5%)
  • 30g Zitronat (Succade)
  • 70g gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • je 1 Päckchen abgeriebene Orangen- und Zitronenschale („Finesse“ von Dr. Oetker) oder je 1 Zirone und Orange selber abreiben.
  • 3 Eier
  • ggf. etwas Butter für die Form
  • ggf. etwas (Kokos-)Mehl für die Form
  • ggf. etwas Puderzucker zum Bestreuen

Milchreis kochen: Reis in der Milch und 60g Sukrin unter regelmässigen Rühren ca. 20 min lang köcheln. Der Reis sollte noch einen kleinen Biss haben, aber schon verzehrbar sein, die Milch muss nicht komplett eingekocht sein. Dann Milchreis etwas abkühlen lassen

Während der Milchreis kocht: Zitronat sehr klein hacken

Dann gemahlene Mandeln, Zitronen- und Orangenschale, Salz und das Zitronat mit dem lauwarmen Milchreis verrühren.

Backofen auf 160°C Ober-Unterhitze oder 140°C Umluft vorheizen

Eier mit dem restlichen Sukrin und mit dem Rührbesen (Mixer) zu einer dicken Creme aufschlagen.

Eiercreme auch unter den Milchreis heben und die ganze Masse in eine (leicht gefettete) Tarteform füllen. Ich hab meine runde Kaiserflex-Kuchenform genommen und Backpapier drin gehabt, das hat aber nicht so gut geklappt, also lieber fetten und mehlen und ohne Papier.

ca. 40 Minuten goldbraun backen

Kuchen auskühlen lassen und am Besten über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Wer mag, mit etwas Puderzucker bestreuen, aber der Kuchen ist an sich schon recht süss.

 

Nährwerte pro Stück (mit Zucker):

Protein: 6,0g

Fett: 5,7g

Kohlenhydrate: 27,2g (sollte mit Sukrin ca. 20 sein)

Kcal pro Stück: 185 (mit Sukrin ca 140)