Stagnation, Jahresendhänger, Schlendrian und Kampfansage…

Auch wenn man sich nun schon so lange wie ich mit Gesundheit, Abnehmen, Motivation, dem Identifizieren von Ausreden und Stolperfallen befasst, so bin ich doch kein Übermensch oder gar Roboter, der ohne mit der Wimper zu zucken sein Programm abspulen kann…

Daß meine Umstellung jetzt nach 2 Jahren bereits viele positive Automatismen implementiert hat, ist genau so wahr, wie die erschreckende Tatsache, daß es nach wie vor nicht viel braucht, um mich binnen weniger Tage in einen Zustand zurück zu katapultieren, der geprägt ist von katatonischer Handlungs- und Bewegungsunfähigkeit, verbunden mit exzessivem, kontrollfreiem „Genuß“ von „Lebensmitteln“, die in der Hauptsache aus raffiniertem Zucker und Weißmehl bestehen. Das Bewußtsein versucht zwar – erst nachdrücklich, dann verzweifelt – gegenzusteuern, kommt aber bereits nach kurzer Zeit nicht mehr gegen die immer prominentere Trägheit an… Wer nun einfach nur funktionieren kann und in der Lage ist, sich aus dem Stand zusammen zu reißen und sein Programm durchzuziehen, egal, wie durcheinander er in anderen Bereichen seines Lebens ist, hat Glück, kein emotionaler Esser zu sein. Oder das Durcheinander drumherum ist einfach noch nicht groß genug…

Viele hatten in den letzten Wochen Hänger, haben weniger bis gar nichts gemacht (machen können), sind in alte Ernährungsmuster verfallen, haben (dadurch) ihre Mahlzeiten nur noch unregelmäßig geloggt oder waren krank… Der Neuanfang fällt/fiel vielen schwer…

Für mich neu: Ich gehörte diesmal dazu…

Nachdem es ein Jahr (2013) tadellos geklappt hat, mich fitness- und ernährungstechnisch nahezu vorbildlich zu verhalten, viele Erfolge zu verbuchen und sogar Spaß daran zu haben, was ich tat und was ich aß, war im gesamten Jahr aber insbesondere seit Herbst 2014 irgendwie der Wurm drin …

2014 war geprägt von Stagnation.

Weder Abnahme, noch irgendwelchen augenscheinlichen Verbesserungen des optischen Erscheinungsbildes… nichts schien mehr vorwärts zu gehen… Viel wurde umgestellt, umgeplant, umgeschrieben… immer in der Hoffnung, auf dem neuen Weg den gewohnten Erfolgen wieder zu begegnen… vergeblich!

Und ich muß der Realität anscheinend in seine häßliche Fresse blicken… es hat sich viel geändert, aber eben nicht alles… und der Rückfall liegt näher, als gedacht… denn all die Sachen, die mich dick gemacht haben, alles, von dem ich weiß, daß es eigentlich nicht gut für mich ist… das alles griff plötzlich wieder mehr und mehr um sich…

Das „sich was gönnen„, das „Ausnahmen machen„, der (von mir so verteufelte) „Cheatday„… all das stand plötzlich auf der Tagesordnung… und nicht etwa einmal im Monat, sondern irgendwie plötzlich wieder täglich… dann kam noch der sportliche „Regenerationstag“ dazu… mehrmals wöchentlich…

Und irgendwie ist das ja auch gar nicht so schlimm, denn so richtig Drama auf der Waage hat es ja auch nicht gegeben… klar, seit Weihnachten sind still und heimlich 2-3 Kilo dazugekommen, aber das wird dann im Kopf als eine der berühmten Wassereinlagerungen  verbucht, oder eine der gepriesenen „natürlichen Schwankungen“ und schließlich „weiß man ja, wie’s geht“ und „mit ein bißchen Disziplin hat man das ja auch ganz fix wieder runter„… wenn, ja, wenn man denn endlich wieder etwas mehr Disziplin an den Tag legen würde…

Tatsache ist nun mal, mit 1.59m bin ich (trotz Krafttraining und ein bissi mehr Muskeln als andere Mädels meiner Größe) mit 67-68 kg noch im statistischen Übergewicht… nur knapp zwar, aber immerhin… das sollte doch irgendwie abzustellen sein… und wenn es nur dazu gut ist, mir zu beweisen, daß ich es KANN!!! (was ja aber auch seit einem Jahr nicht klappt, daher der Frust, zumal ich allein ja auch meine optischen Schwachstellen kenne, die nicht nur hypothetisch, sondern tatsächlich real sind 😦 )

Ich will auch nicht mein ganzes Leben mit 1400-1500 kcal täglich  (zuzüglich Sportkalorien natürlich, aber das wißt ihr ja alle 🙂 ) auf ungesüßten Vollkornprodukten und Gemüsestängeln rumkauen… aber ich werde mich damit abfinden müssen, daß ich mich doch von vielem werd verabschieden müssen, wenn ich langfristig nicht wieder dahin zurück will, wo ich hergekommen bin…

Meine Essenzubereitung wird immer aufwändig bleiben und der schnelle Kauf von industriell gefertigten „Nahrungsmitteln“, (die bei genauerer Betrachtung zwar weder wertvoll noch wirklich nahrhaft sind, dafür mir aber lecker schmecken) im Supermarkt, wird die Ausnahme bleiben müssen. Und auch wenn die Kekse oder die Schokolade Bio, Öko oder sonstwas sind… eine Packung oder 2 Tafeln davon decken locker 2/3 meines Tageskalorienbedarfs ab, machen mich aber nicht 2/3 meiner wachen Zeit satt…

Und mit dem Carb-Koma kommt dann schleichend auch die Unlust auf Bewegung, mit voranschreitender Bewegungslosigkeit der Rückschritt leistungsmäßig und die Motivation ist ruckzuck verschwunden, (wer hat schon Lust, wieder bei 20kg Squats anzufangen, wenn er schon mal bei 60kg  war *seufz*)

Vielleicht bin ich deshalb immer ein so vehementer Gegner der sogenannten Cheatdays gewesen… Wenn Abnehm-Newbies nach 3 Wochen  meinten, sie müssten mit solchen ihren „Stoffwechsel ankurbeln“ und ähnliche Scheinargumente… Wer sich in einem gesunden Kaloriendefizit ernährt, Sport macht und auch sonst aktiv ist, braucht m.E. aus ernährungsphysiologischer Sicht nichts so wenig wie einen Cheatday…

Nun denn, das Jahr 2015 ist noch jung… ich hör jetzt auf, zu heulen.

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Ich bin nach wie vor stolz auf mein Erreichtes, werde ums Verrecken nicht dahin zurück gehen, wo ich hergekommen bin und neben etwas mehr Rückbesinnung auf meine alte Herangehensweise mit Kaloriendefizit und viel Bewegung werde ich erstmal dem Schlendrian der letzten Monate ins Gesicht lachen und mich nicht unterkriegen lassen…

Ausnahmen sind gut und schön, so lange sie wirklich Ausnahmen bleiben… und da ich anscheinend nach wie vor nicht in der Lage bin, das so zu praktizieren, werde ich in den kommenden Wochen eben keine mehr machen…

Nur das Wissen allein, daß man auch nach 2 Jahren (mentalem) Training immer noch bewußt sein Hirn einschalten muß, bevor man eine Entscheidung für oder gegen ein Nahrungsmittel trifft, hilft nicht weiter…  Man muß es auch wirklich tun und nicht dauernd das „ach was solls, morgen ess ich dann wieder clean“ gewinnen lassen… „Morgen“ hilft nicht weiter!!!!

Es gilt also weiter, einen Bogen um Bäckereien und Süssigkeitenabteilungen zu machen, so lange, bis wieder etwas mehr Struktur und Eifer in den Prozess gekommen ist und vielleicht, das ist meine stille Hoffnung, wach ich ja eines Tages auf und die Lust auf Amerikaner, Mohnschnecken, Muffins und Brownies ist verschwunden… (man wird ja wohl noch träumen dürfen 😉 )

Jeder Tag wird weiter eine Herausforderung sein! Mal fehlt die Lust, zum Sport zu gehen, mal scheint der Hunger übermächtig zu sein… Da hilft nichts, außer die Fähigkeit, sich selber in den Hintern zu treten und trotzdem zu gehen bzw. den Dreck doch nicht zu essen!

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Danke an all jene, die sich mein Gejammer bis zum Schluß durchgelesen haben und natürlich auch mein besonderen Dank an all jene, die mir nach wie vor zur Seite stehen, mich mitziehen, pushen, mit mir lachen, auch mal mit rumheulen aber auch immer einen Joke oder blöden Spruch parat haben… ihr wißt, wer ihr seid! Ohne euch, wär das alles nicht so gut, wie es ist!

Was mich nun doch noch zu einem letzten Tipp für all jene bringt, die auch (noch) durchhängen: Sucht euch Gleichgesinnte, spinnt euch ein Netzwerk, tauscht euch aus, bildet Banden 😉 , kämpft nicht immer nur alleine (außer vielleicht wenn es heißt „DU vs. das Eisen“ 😉 ), nutzt die Wunder des www und werdet Teil von etwas, das euch eurem Ziel näherbringt, was ihr nutzt ist dabei egal, Hauptsache es hilft euch!!

Spread the love!!!!

Bei den Luftgitarren war dann Schluss… – Bokwa für Anfänger

Ich bin ja für jeden Scheiß zu haben und besonders neue Workouts probiere ich immer gern aus…

So kam mir dann das jährliche kick-off-Event von sportspass (einer sehr löblichen Hamburger Institution, die mit kleinstem Monats-Beitrag eine schier unglaubliche Vielfalt an Sportangeboten realisiert) natürlich sehr entgegen, denn hier bekommt man – wie sonst kaum möglich – an einem Nachmittag die geballte Möglichkeit, sich neue Fitness-Trends in Action zu Gemüte zu führen…

Piloxing habe ich ja an dieser Stelle schon ausführlich besprochen, damit haben wir gestern den Nachmittag schweißtreibend begonnen.

Danach stand dann Bokwa auf dem Plan und auch die Tatsache, daß der Trainingssaal hoffnungslos überfüllt war, konnte mich nicht abhalten, voller Vorfreude und positiver Erwartung in das zweite Workout des Tages zu stürzen… am Spiegel klebten eine große „7“, ein Pfeil und noch ein Schild, das bereits aus der zweiten Reihe nicht mehr lesbar war… Versprochen wurde uns „keine Choreographie“ und „kein Schrittezählen“, ganz viel Spaß und Party… ich war gespannt!

Die Musik kickte ein, es war einer der üblichen Workoutmixe, wie man sie in eigentlich jeder Group-Fittness-Class kennt, einige aus den Charts bekannte Klänge, etwas Lateinamerikanisches, alles auf die entsprechende Beatzahl hochgepitcht, nichts Außergewöhnliches…

Karla+zumba+fitness

Hier mal die Beschreibung laut eigener Webseite:

What Is Bokwa®?

Bokwa® is a new and completely different approach to group exercise that is rapidly spreading across the globe.

Bokwa® participants draw letters and numbers with their feet while performing an energizing and addictive cardio workout routine. Moving together to today’s most popular music, participants off all ages draw the Bokwa® L, 3, J, K and dozens of other steps.

Bokwa Is Different

No Counting Steps

Because Bokwa® steps are structured and based on the forms of letters and numbers, doing Bokwa® does not require you to count steps, like a traditional 8 count followed by most dance fitness programs. Simply feel the music and freely move with the beat. And the dozens of other class participants that are sharing the energy and excitement with you.

No Choreography

Once you know the step, you own it and can do it without following an instructor’s personal choreography. Because the steps follow the same structure, whether you are doing it in Taiwan, Australia, England or the US, Bokwa® is truly universal.

Today’s Popular Radio Hits

We do Bokwa® to popular music that appeals to a global audience. The music is energizing and addictive and it is likely the same feel good songs you listen to in your car.

Everyone Can Do Bokwa®.

Because the steps are structured as letters and numbers everyone can do Bokwa®. 4-year-old kids.75 year old men and women. People with two left feet who cannot dance. World champion Latin and ballroom dancers. All having a terrific experience in the same class!

It Does Not Feel Like Working Out At All.

Because of the energizing music, the fun and predictable steps and great motivation coming from people moving together to music, participants become addicted to Bokwa®. You would not even realize you were burning up to 1,200 calories in one workout.

Quelle:http://bokwafitness.com/what-is-bokwa/

Nun ja… keine Choreografie und kein Schrittezählen halte ich in diesem Zusammenhang für eine gewagte Aussage. Denn letztendlich läuft es ja doch darauf hinaus, dass man eine Schrittfolge auswendig lernen muß, ob man nun eine ganze Choreo einstudiert oder einen „Buchstaben tanzt“ (was ja für uns Waldorf-Lästerer eh eher einen Witzfaktor besitzt, als ein ernst zu nehmendes Fitnesskonzept darstellt) – zumal der von uns gestern getanzte Buchstabe (oder war es doch die rätselhafte Nummer 7 am Spiegel) mir zu keiner Zeit ersichtlich/erschließbar/nachvollziehbar war oder erklärt wurde…

Und ich bin ja nun auch nicht mehr neu in Sachen Group-Fitness und obwohl bekennende Tanzkartoffel so doch nicht ganz unrhythmisch von der Grundkonstitution her… aber so richtig hab ich den Groove leider nicht gespürt und kam mir irgendwie wie ein ferngesteuerter Zombie vor, der dem Beat immer ein paar Takte hinterherschlurft… unsexy!!!

Klar, es war verdammt voll… das Konzept von Bokwa scheint generell recht raumgreifend zu sein und wenn in einem kleinen Raum mit schätzungsweise 120 Leuten ungefähr 110 noch nie Bokwa gemacht haben, ist Chaos vorprogrammiert… Vielleicht wäre da eine andere Choreo (ja, ich nenne das jetzt einfach so), sinnvoller gewesen, die nicht pro Person schätzungsweise 10qm freien Raum verlangt…

Party mach ich gerne, aber ich mag es nicht, wenn ich während eines Workouts (oder in der Disse) permanent dazu aufgerufen werde, lautstark „heeeeeeeeyyyyy“ und „hooooooooooooo“ zu brüllen, um meine Lebensfreude zu demonstrieren. (Zumal ich denke, wenn ich noch genug Luft habe, dieses zu tun, trainiere ich nicht hart genug…)

Was so eine Schnupperstunde sicher nicht leisten kann, ist eine komplette Einschätzung, was Bokwa mittel- und langfristig für mich tun könnte, was mir allerdings gar nicht gefallen hat, war die buchstäbliche Einseitigkeit der Schritte… selbst der Meister aller Improvisatoren, mein Zumba-Gott Joaquin, vermag es stets, beide Körperseiten/Extremitäten wenigstens halbwegs gleichmäßig anzusprechen… Gestern sind wir – bedingt durch den Grundschritt – immer wieder in den gleichen Bewegungen gelandet, es fand keine Umkehrung statt, so daß man auch mal das linke Bein nach vorne werfen und das rechte hochziehen konnte…

Und nach 37 Minuten kam dann der Punkt, an dem ich beschloss, daß Bokwa nichts für mich ist: Sie hat die Luftgitarre ausgepackt… Das liegt nun an mir persönlich und der Tatsache, dass Luftgitarren für mich eher in verrauchte Rockschuppen gehören… am besten von schwer angetrunkenen Finnen praktiziert… und nicht in einen überfüllten Workout-Saal…

So hab ich dann in diesem Moment für mich entschieden, daß es für diesen Tag genug mit Bokwa gewesen sein sollte und hab mich verdrückt – in der Hoffnung, es würde bei deepWORK besser werden…

Ob das geklappt hat… lest ihr dann im nächsten Artikel 🙂

Shut up and Squat – Legday for Girls

Du mußt das Eisen lieben, sei ein echter Freak,

das ist legday radikal und nicht die Mailand Fashion-Week…

Alon Gabbay – shut up and squat

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Bildquelle: Flexcomics.com

Der oben zitierte ist sicher weder ein Rap-Gott noch stimmlich und musikalisch sonderlich begabt… aber zumindest scheint er beim Training einiges richtig zu machen, und die eine oder andere Line seiner „musikalischen“ Machwerke motivieren mich tatsächlich, wenn ich trainiere.

Daß auch Mädels nicht nur auf Cardiogeräten rumhampeln sollten, habe ich ja nun oft genug schon zum Ausdruck gebracht und man muß ja nur einmal Tante Google bemühen, oder die einschlägigen Fitness-Blogs/FB-Feeds aboniert haben, dann kann man auch in aller Ausführlichkeit und mindestens wöchentlich nachlesen, warum und in welcher Form Krafttraining gut für uns ist. (Dem Klischee-Satz, dass wir auch trotz schwerer Gewichte aufgrund unserer Hormonlage nie aussehen werden, wie ein weiblicher Schwarzenegger/Hulk/bliblablub verweigere ich mich hiermit explizit, da ich  nicht glauben will, daß das wirklich immer noch die Befindlichkeiten und Probleme der Ladies im Gym widerspiegelt… oder etwa doch?)

Sagt Bescheid, dann mach ich allein für und über diesen Satz gerne mal einen eigenen Extra-Post ö.Ö

Wollte eigentlich auch nur mal kurz meinen Legday mit euch teilen, der sich seit der letzten Umstellung von Ganzkörper auf 2er-Split ganz gut bewährt hat. Derzeit mach ich ja Dienstags immer eine Stunde Piloxing  und geh danach noch pumpen, so daß ich mich nicht mehr explizit warmmachen muß, da man wirklich ordentlich gefordert wird und nicht die Gefahr besteht, daß man (frau) irgend einen relevanten Körperteil nicht entsprechend am Start hat.

Wer dennoch ein Warmup machen will und keine Lust hat, 20 Minuten auf dem Crosser oder Fahrrad rumzuhampeln, dem kann ich ein knackiges Ruder HiiT im Rhythmus 20/40 bzw. 30/30 für die Dauer von 5 Minuten empfehlen. Man kann sich zum Rudern auch einen Tabata-Timer suchen (gibts mit Musik  z.B. hier ), dann ist man schon nach 4 Minuten fertig… und wenn ich fertig sage, meine ich auch fertig! Ich meine also kein eigenständiges Tabata als Warmup, sondern lediglich die zeitliche Aufteilung  8 x 20/10 zum Rudern zu nutzen.

Das Workout:

– Bin vom 3×10 auf 5×5 (also 5 Sets mit jeweils 5 Wiederholungen) gegangen, da ich die Übungen so zwar auch bei höherem Gewicht sauber ausführen kann, gleichzeitig aber auch in der Lage bin, schneller mehr Gewicht draufzulegen.

– Generell wähle ich die Gewichte so, daß Wiederholung 4 und 5 schon richtig hart sind.

– Insgesamt komme ich in ca 45-50 Minuten (ohne Warmup und Stretchen) durch das Programm

– Es sind viele Übungen für einen straffen Hintern im Plan, der uns Mädels natürlich besonders interessiert, aber insgesamt werden durch die Übungen alle einzubeziehenden Muskeln beackert, so daß es kaum zu irgendwelchen Ungleichgewichten kommen kann.

  • Squats mit Langhantel im Squat-Rack 5×5 ATG (Ass to Grass! Also runter soweit wie’s mit vernünftiger Form geht und nicht bei 45° aufhören!)
  • Stiff Leg Deadlifts 5×5
  • Good Mornings 5×5
  • Donkey-Kicks 3×15 pro Seite (da hier kein zusätzliches Gewicht zum Einsatz kommt, halte ich es ähnlich wie beim Wadentraining, da man auch hier den Reiz über eine höhere Wiederholungszahl auslösen kann)
  • Sumo-Squats mit 24kg Kettlebell 5×5
  • Lunges mit 2×10 kg Kettlebells pro Seite 5×5
  • Leg-Extension an der Maschine 5×5
  • Wadenheben mit 16kg Kettlebell pro Seite 3×15
  • Plié-Squats 3×15

Das ganze schaffe ich derzeit einmal die Woche (würde gern zweimal, aber das ist momentan disziplintechnisch nicht umzusetzen), außerdem laufe ich ca. 2xWoche 8-12km und mache das erwähnte Piloxing und Zumba. In der Kombination taugt das Training auf jeden Fall dazu, um die jetzige Form der Beine und des Hinterns (mit denen ich durchaus zufrieden bin 🙂 ) zu halten und das ist vollkommen in Ordnung so.

Für all diese Übungen muß man kein Experte sein, nur auf die saubere Ausführung sollte man strikt achten, da kann ein Trainer im Studio oder im Notfall youtube sicher weiterhelfen. Ansonsten ist jede Übung immer nur so wertvoll, wie sorgfältig und konzentriert man sie ausführt, mit einem fordernden Gewicht, welches einen nicht von der sauberen Form abhält…

In diesem Sinne: Ran an die Eisen! 😉

Yin, Yang und Yong – das Prinzip der sportlichen Dreieinigkeit

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Wenn man anfängt, sein Leben umzukrempeln und aktiv wird, ist es erstmal ziemlich schnuppe, was man genau macht, hauptsache, man sperrt den fetten Schweinehund mehrmals in der Woche irgendwo ein und bewegt sich ausgiebig und schweisstreibend.

Je tiefer man allerdings in die Materie eindringt, desto mehr Möglichkeiten eröffnen sich und man beginnt vielleicht, sein Training zu intensivieren und der Wunsch erwacht, nicht nur mehr, sondern auch optimierter zu Werke zu gehen…

Wenn man wie ich eher der pi-Mal-Daumen-Typ ist, geht das mit viel Quer-Lesen und rumbasteln und Trial and Error vonstatten. Manch anderer absolviert mit ähnlichem Erfolg ein Freizeitstudium der Sportwissenschaften und wägt akribisch professionelle Trainingspläne gegeneinander ab und braucht etwas, an das er sich fortan minutiös halten kann…

Wie dem auch sei, im heutigen Artikel möchte ich einfach darüber berichten, warum ich heute trainiere, wie ich trainiere und warum ich besonders das Einbeziehen von Bewegungsformen, wie Yoga, QiGong oder auch TaiChi für besonders wichtig halte.

Bevor ich meine eigenen Gedanken zum Besten gebe, möchte ich hier einmal ganz bewußt aus Arnold Schwarzeneggers Buch „Bodybuilding für Männer“ zitieren, welches ich (obwohl ich augenscheinlich nicht Zielgruppe bin) für ein ganz wichtiges Buch für alle halte, die die Motivation und eine umfassende Einführung auf dem Weg in ein gesundes Leben suchen… here we go:

 

Was ist Fitness?

Physische Fitness schliesst die Entwicklung aller physischen Fähigkeiten des Körpers ein…

…Neben dem progressiven Gewichtstraining bin ich immer viel gelaufen und hatte auch Streckübungen im Programm. Meines Erachtens hat die umfassende Fitness drei Komponenten:

1. Aerobe Leistungsfähigkeit. Bei aerober Aktivität wird viel Sauerstoff verbraucht. Der Sauerstoff wird durch das Herz-Kreislaufsystem zu den Muskeln geleitet. Dieses System entwickeln wir durch Dauerübungen mit hoher Wiederholungszahl. Laufen, seilspringen, schwimmen oder radfahren sind beispielsweise geeignet.

2. Flexibilität. Im Laufe der Zeit verkürzen sich Muskeln, Sehnen und Bänder, so daß der Bewegungsspielraum eingeengt und die Verletzungsgefahr erhöht wird. Dieser tendenz können wir jedoch mit Streck- oder Yogaübungen entgegenwirken.

3. Muskel-Verfassung. Es gibt nur eine Möglichkeit die Muskeln zu entwickeln und zu kräftigen: Widerstandstraining. Wenn die Muskeln bei der Kontraktion Widerstand überwinden müssen, passen sie sich diesem Belastungsgrad an. Und genau das erreichen Sie am Besten mit Gewichtstraining.

Arnold Schwarzenegger – Bodybuilding für Männer – Erstveröffentlichung 1981

Seit 1981 hat sich eine Menge getan… Frauen (also ich 😉 ) fühlen sich von Arnolds Buch angesprochen und trainieren mit den Jungs um die Wette… und die schlichte Wahrheit im oben zitierten Abschnitt (immerhin empfiehlt Arnold Schwarzenegger schon 1981 YOGA!!!! – aber er hat ja schliesslich auch Balletstunden genommen, von daher wundert mich das gar nicht!) hat Millionen von Fitnesstrends überlebt und ist heute so gültig wie damals.

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Ich möchte nun zusätzlich zu den positiven körperlichen Benefits dieser Trainings einen weiteren Faktor ins Spiel bringen, der dafür spricht, die empfohlene Dreiteilung für sich zu entdecken. Nämlich die seelisch/psychologischen Aspekte.

Arnold Schwarzenegger weist lediglich auf die körperlichen Vorteile hin, ich möchte weiter gehen und behaupten, dass jede der drei Trainingsformen wichtige seelische Bedürfnisse des Trainierenden befriedigt, die für einen erfolgreichen Prozess von Gewichtsreduktion und Erlangung einer guten Fitness absolut wichtig und mehr als hilfreich sind:

Durch regelmässiges Ausdauertraining (und hier zähle ich zusätzlich zu Arnolds Vorschlägen natürlich auch das Walken dazu) und die dadurch erreichte Stärkung des Herz-Kreislaufsystems steigt generell das Wohlbefinden, die Ausdauer beschränkt sich nicht nur auf die sportliche Aktivität, sondern hält Einzug in das gesamte Leben. Viele Dinge fallen einem plötzlich leichter. Man schwitzt und japst nicht mehr so schnell und traut sich generell wieder etwas zu, ohne direkt Angst zu haben, Seitenstechen und ne rote Birne zu bekommen Ausserdem berichten viele Ausdauersportler von dem angenehmen Gefühl, das durch die positive Monotonie der Bewegungen ein hervorragendes „Abschalten“ möglich ist. Man bekommt im wahrsten Sinne des Wortes den Kopf frei, kann neue Gedanken fassen, den Tag verarbeiten und stresslos Pläne für die Zeit nach dem Training machen. Andere schätzen vielleicht die konzentrierte Geselligkeit von Laufgruppen, in denen jeder seinen eigenen Plan verfolgt, aber dabei nicht allein ist.

Krafttraining sorgt wie schon beschrieben dafür, dass die Skelettmuskulatur gestärkt wird, im besten Falle wächst und somit insgesamt den Kalorienumsatz des Körpers erhöht, da der Erhalt der Muskeln viel Energie erfordert. Hinzu kommt insbesondere beim Krafttraining mit schweren Gewichten das Gefühl, etwas zu leisten, eine Sache zu schaffen, was einen wirklichen Boost für Selbstbewusstsein und Ego zur Folge haben kann. (Natürlich ist man auch stolz, wenn man gute Zeiten läuft oder das erste Mal 5 oder 10 km am Stück durchgejoggt ist, aber ich persönlich empfinde das Gefühl beim Krafttraining einfach noch mal intensiver, wenn ich 3 saubere Sätze mit einem fordernden Gewicht abgeliefert habe.) Hinzu kommt, dass man schnell lernt, dass für ein erfolgreiches Training absolute Fokussierung und Konzentration nicht nur hilfreich, sondern obligatorisch ist… Um gut und hart zu trainieren, muss man lernen, den Stress des Tages für den Zeitraum des Trainings auszublenden, damit man sich auf das, was man schaffen will, konzentrieren kann. Nebenbei baut man dann in den meisten Fällen den negativen Stress auch noch auf natürliche Art ab, wenn man sich ordentlich auf das Training fokussiert und fühlt sich hinterher zwar ausgepowert aber zufrieden und ausgeglichen.

Bleibt noch die dritte Komponente. Dem, was viele entweder komplett ausblenden oder aber dazu neigen, es gleich obssessiv zu betreiben und die anderen beiden Bereiche zu vernachlässigen… Yoga ist in aller Munde und in allen Studios ein fester Bestandteil der Trainingspläne. Yogaschulen schiessen aus dem Boden und auch „exotischere“ Bewegungs- und Entspannungsformen wie QiGong und TaiChi haben Hoch-Konjunktur und manchmal hat man das Gefühl, auf jeden Übenden kommen mindestens zwei Lehrer. Aber auch die Bedeutung der Faszien für den Bewegungsapparat und die allgemeine Gesundheit spricht sich mehr und mehr rum und Foamroller, Blackrolls und Thai-Massage sowie Yin-Yoga werden immer beliebter und salonfähig.

Des gesundheitlichen Aspekt aller Dehn- und Streckübungen als fester Bestandteil des Trainings ist also bereits behandelt worden, bleibt noch der metaphysische Aspekt von solch „weichen“ Bewegungsformen, wie den oben aufgezählten: Es tut der Seele einfach gut. Wir leben in einer hektischen Zeit und nun kommt auch noch der ganze Sport und das Ernährungsgedöns dazu, manchmal dröhnt der Schädel und die Gedanken hören gar nicht mehr auf zu kreisen… Da tut es gut, mal für eine Stunde ganz bei sich zu sein, den Kopf „leer“ zu machen und sich nur auf sich selber und seinem Wohlergehen zu konzentrieren, ohne dass man dabei hunderte von Kilo durch die Gegend wuchten muß.

Diesmal wirklich lange Rede und kurzer Sinn:

Ich achte darauf, alle drei Bereiche ausgewogen in mein Training einzubeziehen. Ausdauer- und Krafttraining halten sich meist die Waage, ab und an gebe ich meinen Stimmungen nach und dann ist mal eine Zeit das eine dominanter als das andere, aber meist komme ich auf je zweimal die Woche Laufen und Krafttraining. Hinzu gehe ich mindestens einmal die Woche in einen Yoga- oder QiGong-Kurs und stretche grundsätzlich nach dem Gewichtetraining den ganzen Körper für ca. 15-20 Minuten.

Pixie

 

Manchmal ist einfach alles Mist! – Pamphlet wider das Aufgeben

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Ich dachte immer, mir passiert das nie… Die totale Motivationsflaute… keinen Bock auf gar nichts mehr und schon gar nicht darauf, noch weiter Kalorien zu zählen und drauf zu achten, dass möglichst nur gesundes Zeug in die Futterluke kommt…

Nun isses aber passiert und ich muss überlegen, wie ich damit umgehe…

Situationsanalyse:

  • Ziel war, nachdem ich 2013 ca. 41 kg abgenommen hatte, bis zum Sommer 2014 auf 59 kg zu kommen und dann mit einem Puffer von ca. 3 Kilo auf Halten zu gehen und das Leben weiter zu geniessen
  • Ich bin mit knapp 68 kg auf 1.59m ins Jahr 2014 gegangen…
  • Seit dem geht es im Zickzack zwischen diesen 68 kg und 64 kg hoch und runter…
  • Überraschenderweise (Danke MFP-Statistik) und trotz einiger Peaks nach oben aber dennoch Tendenz leicht (quasi unmerklich) nach unten, so dass die Schwankungen inzwischen nicht mehr bis 68 hoch gehen, sondern nur noch bis 66 kg, aber so richtig befriedigend ist das trotzdem nicht…
  • Gefühlt ist nämlich irgendwie nichts mehr passiert, es dauert halt alles inzwischen so unendlich lange, dass es kaum auffällt, dass irgendwie doch noch was geht…
  • Maaße ändern sich auch nicht mehr, der Bauch hängt und ob das nun wirklich noch Fett oder nur noch Hautlappen ist, werde ich demnächst mal einen Arzt abklären lassen…
  • Die Zeiten, wo man alle 2-3 Monate eine Kleidergröße kleiner brauchte, sind auch unwiderruflich vorbei, was allerdings dem Portemonaie ganz gut tut…
  • Gesund essen macht spaß, aber die schwer kontrollierbare Lust auf stark zucker- und weißmehlhaltige Lebensmittel, insbesondere Eis, Süßigkeiten und Kuchen/Gebäck/Kekse geht einfach nicht weg wird immer größer, je länger der Prozess dauert…
  • Sport hat sich eingependelt, macht Spaß und ist zu einem nicht mehr wegzudenkenden Bestandteil meines Lebens geworden. Allerdings wirkt sich der allgegenwärtige Overflow an innovativen Trainingsplänen, Workouts und „todsicheren“ Tips nicht gerade motivierend aus, was Neues zu probieren… ich fühle mich gerade recht wohl mit dem was tue, auch wenn das bedeutet, dass ich mich innerhalb meiner „Comfort Zone“ bewege…
  • Privater Stress wirkt sich unerwartet negativ auf die Gesamtkonstitution und -motivation aus. Das „Projekt“ Abnehmen und Gesundheit konnte insbesondere in den letzten 2-3 Monaten nicht mehr in dem Maße von dem Übermaß an freier Zeit profitieren, wie ursprünglich geplant und in den ersten Monaten auch umgesetzt… Allgemeine Lethargie hat sich breitgemacht.

Ich fühlte mich in den letzten paar Wochen psychisch erschöpft, hatte ständig Appetit auf alles mögliche und die Disziplin, die ich im letzten Jahr problemlos hatte (was insbesondere das „Nein sagen“ beinhaltet, in dem Wissen, dass die guten Sachen auch in 1 Woche oder 2 Monaten oder einem halben Jahr noch verfügbar sein werden), war oft nicht mehr aufzubringen…

Das Kalorienziel konnte ich zwar meistens einhalten, aber die Situation wurde mental mehr und mehr belastend und brachte das Gefühl mit sich, mal wieder etwas „nicht durchgehalten zu haben“…

Natürlich ist das nicht die einzig wahre Sichtweise, denn der Weg, den ich bis hierher gegangen bin, wird ja dadurch nicht geschmälert, auch wenn naturgemäß die Dinge, die hinter uns liegen, mit der Zeit etwas verblassen und scheinbar an Bedeutung verlieren. Durch die „Höher, Schneller, Weiter“-Mentalität unseres heutigen Lebens und die Schnelllebigkeit der auf uns hereinprasselnden Reize, sind wir immer auf der Jagd nach dem nächsten Höhepunkt, der Überbietung unserer bisherigen Bestleistung… Und wenn nun unser Körper plötzlich nicht mehr mitmacht und sein eigenes Tempo einschlägt, setzt halt die emotionale kalte Dusche ein…

Was also tun?

  • Aufgeben kommt nicht in Frage… soviel ist klar!!!!!
  • Ich habe mir jetzt höchstpersönlich erstmal für ein paar Tage Pause von der gesunden Ernährung verordnet…
  • Das Kalorienziel habe ich auf „Gewicht halten“ hochgestellt, das Tagebuch bei MFP zugemacht und esse seit dem alles (und ich meine wirklich alles), worauf ich gerade Lust habe…
  • Loggen tu ich trotzdem, denn es ist natürlich interessant zu sehen, was mir in dieser Situation ins System kommt und wie viel davon, ohne dass mir bisher schlecht geworden wäre…
  • Wenn ich jetzt keine Lust zum Sport hätte, würde ich mich nicht zwingen, aber zu meiner eigenen Freude, habe ich nach wie vor Bock drauf, mich im Gym zu zerstören oder die Elbchaussee entlang zu rennen (auch gern mal im strömenden Regen) und auch, so viele Wege wie möglich zu Fuß zurück zu legen.
  • Sobald meine Weiterbildung jetzt am Donnerstag anfängt, werde ich wieder mehr darauf achten, gesunde Entscheidungen zwecks Essen zu treffen, ob ich dann erstmal weiter auf Gewicht halten bleibe oder wieder zu 1200+Fitbit-Schritte+Sport zurückkehre oder eine andere Berechnung zu Grunde legen werde, sehen wir dann…

Was mir emotional in den letzten Tagen und Wochen zunehmend immer schwerer gefallen war, war die Kommunikation innerhalb meines Netzwerkes hinsichtlich Empathie und Verständnis, aber ich denke, wenn man gerade selber kaum die Eier für sich selber hat, ist es nicht einfach, anderen Menschen welche dranzureden…

Von daher möchte ich mich an dieser Stelle auch noch einmal ausdrücklich bei allen Abnehmbuddies bedanken, die mich aufgemuntert, angefeuert oder auch einfach nur getröstet haben…

 

Fazit:

Manchmal hilft es…

  • …sich bestimmte Dinge einmal genau vor Augen zu halten (im Wahrsten Sinne des Wortes), so das man begreift, dass Langsam ungleich Stillstand ist (auch wenn es so Langsam ist, dass es wie Stillstand aussieht)
  • …sich einfach mal ein paar Tage Ferien vom Selbst und vom Plan zu nehmen und ohne schlechtes Gewissen sich mal treiben zu lassen
  • …einfach zu sehen, dass sich das Leben insgesamt so verändert hat, dass bestimmte Aspekte einfach nicht mehr wegzudenken sind, auch wenn man in anderen Bereichen gerade einen Ausflug in die schlechten alten Zeiten macht
  • …mal nur an sich selbst zu denken und herauszufinden, daß man auch selbst mal derjenige sein kann, der sich mental helfen und motivieren lassen muss…

Am Anfang war der Weg – zum „Walker“ mit drei einfachen Regeln

Glückwunsch, du hast dich entschieden, deinem Speck den Kampf anzusagen!

Es ist unbestreitbar notwendig, dass man sich eine Basis an sportlicher Betätigung schafft, wenn man sich auf den Weg macht, um viel Gewicht zu verlieren.

Wir wissen eigentlich, dass es unumgänglich ist, aber so viele Übergewichtige es gibt, mindestens doppelt so viele Argumente gibt es, eben keinen Sport treiben zu KÖNNEN!

BULLSHIT!!!

Wenn man es einmal auf das Wesentliche runterbricht, bleibt in den meisten Fällen (abgesehen von ärztlich gesicherten Diagnosen, die sportliche Betätigung gänzlich ausschließen) nichts anderes übrig, als

  • Unsicherheit
  • Bequemlichkeit/Faulheit
  • Angst

Natürlich ist jeder Aufbruch zu unbekannten Ufern mit Unsicherheit und Ängsten verbunden, das liegt in der Natur des Menschen, und besonders wir „Dicken“ haben ja nicht umsonst einen „Fettpanzer“, denn wir sind in der Regel sensible Wesen und höchst ungern Ziel von Hohn und Spott.

Dass da der Schritt ins hippe Fitness-Studio (voller Spiegel und schöner, durchtrainierter Menschen, die auch noch genau zu wissen scheinen, was sie da tun), schwerfällt, wird jeder verstehen, der schon einmal in dieser Position war.

Ausserdem sind wir ja auch alles andere als Fit und beweglich und davon abgesehen, dass wir bei jedweder körperlicher Anstrengung scheisse aussehen, sitzen auch die Sportklamotten (so man diese Baumwollsäcke so nennen möchte) nicht so, dass man sie der Öffentlichkeit präsentieren will.

Was also tun?

Wir brauchen eine Art Grundausdauer, die wir uns am besten aneignen, bevor wir quasi in die „Öffentlichkeit“ treten…

Anfangs ist die Auswahl bei den meisten eh sehr beschränkt… Joggen und Körpergewichtsübungen (Calesthenics) – die man alleine und zumindest letztere ja eigentlich bequem zu Hause trainieren könnte – kommen mit großem Übergewicht einfach nicht in Frage, da das hohe Gewicht die Ausführung der Übungen unmöglich macht und auch die Gelenke nicht die stärksten sind, was dann schnell zu Überlastung, Schmerzen, Frustration, Aufgeben führt.

Natürlich sind wir ehrgeizig, motiviert und möchten und auch sehr ungern eingestehen, dass wir völlig aus der Form sind… trotzdem ist es klüger, wenn man mit einer Bewegungsform beginnt, die einen zwar fordert, zum Schwitzen bringt, aber nicht überfordert.

Gehen ist für Übergewichtige eine tolle Aktivität und für jeden untrainierten, der 20kg oder mehr zu viel mit sich rumschleppt auch auf jeden Fall schon eine sportliche Betätigung.

Ich kann mich noch genau erinnern. Es war bitterkalt draußen, irgendwann Ende Januar 2013 und ich hatte mich entschlossen, etwas zu ändern… So hab ich mir dann eines schönen Abends meine Turnschlappen angezogen, meine Themo-Joggingshose mit Baumwollleggins drunter und meinen Fleecepullover mit Kapuze in XXL über ich weiß nicht, wie viele Schichten Baumwolle gezogen. Das ganze garniert mit meinem pinken Pali-Tuch mit Totenköpfen und fertig war ich in meinem ersten Sportoutfit!

Pixie

  • Regel 1: Du machst Sport! Trage Sportkleidung! Auch wenn du „nur“ 20 Minuten stramm um den Block marschierst, es ist DEIN Sport, also kleide dich entsprechend. Es hat eine psychologische Bedeutung. Du grenzt diese Tätigkeit ab, machst sie zu etwas Besonderem, gewöhnst dich daran, Zeit für Sport freizuschaufeln.

Es war glücklicherweise schon dunkel, die „Gefahr“, fitten Menschen, bzw. Menschen überhaupt zu begegnen, war also gering… Ich also raus in die Kälte, ein Hörbuch auf den Ohren und ab dafür… nach ca. 1,5 km war ich so durch, dass ich umkehren musste und als ich nach ca. 30-45 Minuten komplett durchgeschwitzt wieder daheim war, hatte ich insgesamt knapp 3 km zurück gelegt und brauchte dringend eine heisse Dusche, was zu Essen und mein Bett!

Pixie

Regel 2: Hör auf Dich und Deinen Körper, aber sei kein Weichei! Am Anfang muss noch kein Mensch, egal wie rund, komplett verkabelt und mit tausend Fitnessgadgets verbunden auf die Rolle gehen… Das bewusste in sich hineinhören und spüren, wie der Körper auf die ungewohnte Belastung reagiert, ist eine gute Schule und macht das Anfangen einfacher. Mach was du kannst und nicht, was jemand (ein Programm, eine App, sonstwas) meint, dass du können solltest. Du bist Herr über Dich und Deine Leistung, du entscheidest, wann genug ist, aber mach es dir auch nicht zu leicht. Es ist völlig OK, außer Atem zu sein, zu schwitzen, ne rote Birne zu kriegen und auch ein bisschen schwere Beine und der Muskelkater am nächsten und übernächsten Tag sind willkommen.

Nun hast Du also deine erste Trainingseinheit hinter dir und du bist (zu Recht!!!!) stolz wie Oskar, dass du es einmal geschafft hast, dich zum Sport motivieren!

Jetzt sollten zwei Dinge NICHT geschehen:

  • Bitte belohne dich für die erbrachte Leistung NICHTmit einer Pizza!
  • Bitte sorge unbedingt dafür, dass der heutige Erfolg kein einmaliges Erlebnis wird, sondern du das heutige Ergebnis bald möglichst wiederholst und dann sukzesive in den Schatten stellst.

Regel 3: Gewöhne dich daran, regelmäßig mindestens 2-3 mal die Woche eine solche Walking-Tour zu machen und dabei langsam aber stetig die Strecke zu verlängern und den Schritt konstant flott zu halten.

„Krücken“, die dich langfristig motivieren können, weiter zu machen:

  • Ein Schrittzähler (Pedometer) oder eine entsprechende App für das Smartphone kann dir mehr Aufschluss darüber geben, was du geschafft hast, wie viele Kalorien du verbrannt hast und in welchem Maße du dich steigerst.
  • Wenn du es einfacher halten willst, reicht auch erst mal, immer die gleiche Strecke (oder auf einem Sportplatz) zu gehen und mittels der Armbanduhr ermitteln, ob du in der gleichen Zeit eine weitere Strecke gegangen bist. Wenn du dich von Walk zu Walk quasi von Kreuzung zu Kreuzung hangelst oder ähnliche Fixpunkte wählst bekommst du einfach eine subjektive Erfolgskontrolle, ohne dich gleich komplett zu digitalisieren.
  • Stell dir eine fetzige Playlist zusammen, deren Rhythmus zu deinem Tempo passt und lass dich von der Musik tragen. Hierbei gibt es keine Genre-Limits, ich selbst habe von Metal über Alternative , Techno, Dubstep und Rap/Hip-Hop bis hin zu allbekannter Pop-Musik eine lange Liste von sporttauglichen Songs, die sich immer mal wieder erweitert… youtube-surfen ist da sehr überraschend und dankbar.
  • Oder nimm dir spannende Hörbücher vor, die die Zeit im Fluge verfliegen lassen. HÖRE DEIN HÖRBUCH NUR BEIM WALKEN, dann hast du einen Anreiz, bald wieder die Sportschuhe zu schnüren, schliesslich möchtest du ja wissen, wie es weiter geht.

Es mag sein, dass du beim Walken bleibst. Vielleicht hast du aber auch bald Lust auf andere Sportarten, mehr Abwechslung oder vielleicht entdeckst du deine Begeisterung für Nordic Walking… just do it! Möglicherweise bekommst du aber auch nach einiger Zeit  Bock, „mehr“ zu wagen… du willst vom „Walker“ zum „Jogger“ werden… wie das klappt, erzähle ich dann beim nächsten Mal, also…

Stay tuned! 🙂

PS: Natürlich ist flottes Gehen auch später wenn wir schon schlanker und fitter sind immer eine gute Alternative zum Auto- oder Bahnfahren… Seit ich auf meinem Weg bin, mache ich zusätzlich zu all dem Sport, den ich inzwischen für mich entdeckt habe, immer wieder die Erfahrung, dass ich einfach gerne zu Fuss gehe 🙂

Wie weit wirst DU gehen?

If you want to learn to fly the only way is to let go

ASP – How far would you go

Ich habe über smarte Ziele geschrieben, übers Prioritäten setzen und über Zeit, Neugier und Disziplin.

Nun stellt sich mir heute aus gegebenem Anlass eine Frage, die ich so noch gar nicht final beantworten kann, aber gern mal in den Raum stellen möchte

Wie weit bist DU bereit zu gehen?

Was bist du bereit zu verändern, um aus deinem Traum von einem gesunden, schlanken, fitten, neuen, besseren Körper Wahrheit werden zu lassen?

Ich dachte immer, ich wäre super radikal, dass ich so konsequent und auch erstmal ohne Netz und doppelten Boden meinen Weg so eingeschlagen habe wie er jetzt gerade verläuft…

Aber immer mehr stellt sich mir die Frage, ob nicht genau diese Radikalität der Schlüssel zum Erfolg ist…

Ausnahmslos alle Wegbegleiter, die bisher Grosses geleistet haben, haben dies nicht mit halben Sachen erreicht, sondern allesamt mit Konsequenz, Hingabe, mutigen Entscheidungen und einer Menge Disziplin.

Also frage ich mich:

Kann ich langfristig erfolgreich sein, wenn ich mein Ziel nur halbherzig verfolge? Oder erreiche ich damit auch nur halbherzige, kurzfristige Ziele?

Muss ich wirklich den unbequemen Weg gehen? Mich mit Sport quälen und stundenlang über gesunde Ernährung und das beste Training für meine Bedürfnisse recherchieren? Muss ich mich wirklich stundenlang in die Küche stellen, mein Brot selber backen und statt der billigen Erdnussbutter vom Aldi das teure Mus aus dem Reformhaus nehmen? Muss ich mich wirklich gegen Hohn und Spott durchsetzen, weil ich mein Essen auch im Urlaub tracken möchte? Muss ich wirklich darüber nachdenken, ob der Job den ich mache, mein Umfeld oder meine generelle Grundeinstellung an meinem Zustand möglicherweise zumindest eine Mitschuld hat? Und wenn ja, muss ich wirklich darüber Gedanken machen, wie ich die Situation verändern kann?

Müssen tun wir nur sterben… will damit sagen, kaum einer wird so komplett sein Leben umkrempeln, dass er zu allen obigen und noch hundert anderen möglichen Punkten JA!!!! schreien kann (ich kenn einige, die kommen da schon verdammt nah ran… 🙂 ), aber sobald man ein Ziel verfolgt, sollte man aufhören zu erwarten, dass man alles umsonst bekommt.

Wir reden nicht von einer kurzzeitigen Episode, nach deren Abschluss wir wieder genau da weiter machen können, wo wir standen, als wir angefangen haben. Unser Leben wird sich verändern… die Art wie wir denken, fühlen, essen, gehen, uns kleiden, schminken, so vieles und voch viel mehr werden wir mit anderen Augen sehen.

Wenn ich beispielsweise höre/lese, dass manche Menschen sich nicht einmal trauen, im Familien/Freundeskreis ihre gesunden Entscheidungen beim Essen zu verteidigen, andere hingegen aber bereit sind,

  • so essentielle Dinge wie einen Job zu verlassen, um in Zukunft gesünder leben zu können
  • ihr Auto verkaufen, um ab sofort mit der ganzen Familie mit dem Rad mobil zu sein
  • sich neben einem verdammt anstrengenden und körperlichen Alltag (meine Heldin des Alltags 😉 ), immer noch täglich Zeit für sich und etwas Extrabewegung freischaufeln
  • die sich ganze Fitnessräume im Haus einrichten und diese dann täglich auch nutzen

Irgendwann, irgendwo trennt sich die Spreu vom Weizen…

Ich will niemanden verurteilen, ich unterstelle den meisten volljährigen Menschen, die auch sonst im Leben stehen, genug Hirngrütze, um die Verantwortug fürs eigene Leben zu übernehmen.

Aber ich nehme mir dennoch das Recht heraus, über solche Begebenheiten nachzudenken und meine eigene Meinung dazu zu haben…

Also, wie sieht das bei euch aus?

How far would YOU go????

 

 

 

24/7 – Wie sehr willst du es?

Foto 08.05.13 14 36 06

 

Come on and roll it – so fucking hold it – move your ass
Come on and scream it – we fucking mean it – living fast
You know we live it – 24/7
Twenty-four hours – seven days a week

24/7 – Sister Sin  (U.D.O.-Cover)

 

Vielleicht hat sich der eine oder andere schon gefragt, was dieses merkwürdige Zahlenkürzel im Titel meines Blogs zu suchen hat… deshalb nun hier ein paar Worte zum Thema

Wie sehr will ich, was ich mir vorgenommen habe und was muss ich tun, um es wirklich zu erreichen?

Die meisten Menschen haben einen Vollzeitjob und eine Familie, um die sie sich kümmern wollen, sollen und müssen. Dazu noch Freunde und soziale Verpflichtungen… kaum ein Tag hat je genug Stunden, um allein das schon unter einen Hut zu bringen.

Und nun auch noch Sport und eine komplette Ernährungsumstellung, um die ungeliebten Pfunde loszuwerden… wie und wann soll ich das denn um Himmels Willen auch noch schaffen?!?!?

Lesen, (Um-)Denken, Planen, Freischaufeln, Umsetzen… hört sich nach einer Menge Anstrengung an, für ein ungewisses Ziel und eine unbestimmte Zeit..

Und dann steht man ja auch immer als Spassbremse da, wenn man das Feier(abend)-Bier oder den täglichen Besuch beim Restaurant zu den goldenen Bögen ab sofort ablehnt und statt dessen am selbst gemachten Eistee oder am Wasser zuzzeln will oder sich seinen Lunch selber mitbringt… und nicht auszudenken, bei seinen ersten „Jogging“-Versuchen in der Nachbarschaft gesehen zu werden…

Das muss doch auch einfacher gehen…

Sorry, Freunde… schlechte Nachrichten, ohne Schweiss kein Preis, no pain no gain und das Glück ist mit den Tüchtigen!!!

Jeder mag einmal kurz überlegen, wann er/sie das letzte Mal etwas wirklich, wirklich wollte… und was dann alles angestellt wurde, bis man das Objekt (oder was auch immer) der Begierde hatte…
Will damit sagen, wenn der Wunsch gross genug ist, wird man auch alle Hebel in Bewegung setzen, um ihn sich zu erfüllen…

– Man spart, um sich den neuen Wagen oder den geilen Fernseher mit 2 Meter Bilddurchmesser leisten zu können, oder den Traumurlaub in der Karibik…

– Man strengt sich im Job an, macht Überstunden und sticht die Kollegen aus, um die Beförderung oder ein Lob vom Chef zu bekommen, der letztendlich sowieso auf einen scheisst, weil ja eh jeder ersetzbar ist und nur so lange wertvoll, wie er funktioniert…

– Man meldet die Kurzen in zig Kursen an, damit sie die besten Voraussetzungen haben, es später eimal „besser“ zu haben. Man schafft es irgendwie, täglich 3 Kinder zu 4 Orten gleichzeitig zu kutschieren, weil es einfach sein muss…

Kurzum: Für Dinge, die man als Priorität begreift, ist man bereit, viele Opfer zu bringen und setzt alles daran, durch optimale Planung einen Weg zu finden.

Somit ist der einzige Weg, um das Ziel „Körper- und Gesundheitsoptimierung“ zu erreichen, ihm Priorität einzuräumen. Und damit der Umsetzung eine angemessene Wichtigkeit und so auch unser höchstes Gut – nämlich ZEIT – zuzugestehen.

24/7 bedeutet, 24 Stunden lang, 7 Tage die Woche für eine Sache zu brennen.

Es heisst aber nicht, ununterbrochen im Gym abzuhängen oder die Familie zu vernachlässigen. Vielmehr beschreibt es die Hingabe und die Notwendigkeit, ab sofort – und wahrscheinlich den Rest des Lebens – ACHTSAM zu sein.

Sich und seinen Körper zu kennen, zu wissen, wie er auf verschiedene Dinge reagiert und was ihm nicht gut tut. Es heisst, sich Zeit zu nehmen, um neue, bessere Gewohnheiten zu entwickeln, zu lernen und aktiv zu sein.

Das kann im Zeitverlauf natürlich auch bedeuten, dass der eine oder andere Kontakt auf der Strecke bleiben wird, da irgendwann manche Lebensentwürfe einfach nicht mehr zusammen passen. Das passiert aber nicht nur Menschen, die beschliessen, gesünder zu leben, sondern das kann jedem zu jeder Zeit und überall passieren… das Leben ist so… Menschen entwickeln sich nie gleich, gleichzeitig und in die gleiche Richtung.

Es dauert ein bisschen, man wird zwangsläufig Fehler machen und Dinge werden sich ändern… Zuerst im Kopf und im besten Fall dann auch im Tun. Man entwickelt Tricks und Strategien, sucht sich Hilfsmittel und es ist wie ein kreativer Prozess. Jeder, der schon einmal gemalt oder geschrieben hat, weiss, was ich meine… der Geist ist gefangen von einer Idee und man geht voll und ganz darin auf, diese Idee umzusetzen…

Und da ist es einem dann auch egal, ob die Umwelt das jetzt mitmacht.  Ob sie so weiter machen möchte, wie bisher. Das kann aber auch bedeuten dass sich jemand anders einen anderen Weg zum Ziel sucht und man sich dann aber doch wieder dort trifft.

Es mag auch zu Reibungen kommen, aber die wird man umschiffen und Lösungen finden, denn – wie oben schon gesagt – wenn man etwas WIRKLICH will, dann wird man es auch umsetzen.

Um langfristig Ziele zu erreichen, muss man langfristige Strategien entwickeln, mit denen man glücklich und erfolgreich sein kann.

Kurzfristige Hau-Ruck-Aktionen, Crash-Diäten und der totale Verzicht mögen für kurzfristige Zustandsoptimierung langen, langfristig wird aber nichts von all den Anstrengungen bleiben, denn solange man hinterher immer wieder in den alten Mustern und Ernährungsfallen landet, mag man stolz von sich behaupten, dass man weiss, wie man abnimmt, schliesslich hat man es schon zig Mal geschafft… Dass man aber jedes Mal, wenn man wieder anfängt ein paar Kilo schwerer ist, als beim Versuch davor, wird dem Lauf der Zeit geschuldet und nicht weiter hinterfragt.

Und keiner ist gezwungen, seinen Weg allein und hilflos zu suchen, wir leben in einer Zeit, in der man selbst von seiner Krankenkasse Unterstützung erhält, wenn man danach fragt und dank Smartphones und Internet haben wir zudem Zugang zu allen nötigen Informationen. Man kann sich mit Gleichgesinnten zusammenschliessen und muss dafür nicht einmal viel Geld ausgeben.
Es mag etwas Trial and Error dabei sein aber sobald man verstanden hat, dass man zwangsläufig abnimmt, wenn man weniger Kalorien zuführt als man verbrennt und dass Bewegung und Aktivität diesem Prozess zuträglich sind, dann kann man eigentlich nur noch gewinnen.