Beast-Food – Pixies Thunfisch-Ei-Salat

Ich habs dem Sachsen versprochen und hier ist kurz und knapp mein sportlicher, superleckerer, total einfacher Thunfisch-Ei-Salat, für den man außer Eierkochen und Thunfischdose öffnen kaum andere Skills braucht… (Vielleicht noch das unfallfreie Führen eines Küchenmessers, aber ich glaub an Euch!!!! 😉 )

Erdacht habe ich mir das Ganze als Sattmacher, den man als vollwertiges Frühstück auch und vor Allem ohne Brot genießen kann – aber wie immer eigentlich sind meine Kreationen ganztägig einsetzbar, so also auch mal nach dem Training, in der Lunchbox oder am Abendbrottisch…

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Ihr braucht:

  • 1 Dose Thunfisch im eigenen Saft
  • 2 hartgekochte Eier
  • 1 Minigurke oder 100-200g Salatgurke
  • Petersilie (am besten frisch)
  • optional Chilifäden
  • Salz, Pfeffer, Paprika (oder Pimento de la vera)
  • Zitronensaft,
  • wenn gewünscht 1 TL gutes, salattaugliches Öl

Den Thunfisch aus der Dose holen, abtropfen lassen. Die Eier und die Gurke schälen und grob würfeln. Petersilie so fein wie gewünscht hacken und alles miteinander vermischen. Nach Wunsch und Gusto würzen, besonders hübsch anzusehen finde ich ein paar Chilifäden, die dem ganzen einen kleinen roten Farbtupfer geben. Mir reicht als „Dressing“ ein wenig Zitronensaft, aber man kann das Ganze auch mit etwas gutem Öl noch geschmeidiger machen. In der Lunchbox zieht das Ganze über Nacht im Kühlschrank durch und kann dann am Tag drauf reingehauen werden.

Auch ein paar Maiskörner habe ich schon mal mit untergemischt (die mussten weg), also wie immer: Variationen absolut möglich, erlaubt und erwünscht! Feel free! 🙂

Stichwort Chilistrings bzw. Chilifäden:

Habe ich letztens im Supermarkt entdeckt und einfach mitgenommen… es handelt sich um in extrem dünne Streifen geschredderte, getrocknete rote Chilischalen und sie sind nur ganz ganz wenig scharf (Im Netz eine Angabe gefunden, die auf einer Skala 1-10 eine 2 vergibt). Sie geben aber sowohl optisch als auch geschmacklich einen hübschen Kick bei Salaten oder als Deko-Element auf „besonderen“ Speisen.

Schnelle Tortilla-Bites to-go

In meinem Lunchpaket hab ich gerne Abwechslung, aber viel Arbeit machen mag ich mir damit eigentlich nicht… eine leckere und wandlungsfähige Alternative, die sich zudem noch nach Wunsch kalorienarm gestalten lässt, sind die fertigen Tortilla-Fladen von Nannak, die man abgepackt in verschiedenen Variationen (Weizen, Weizenvollkorn, Kräuter, Zwiebel-Knoblauch, etc.) in den meisten türkischen und arabischen Supermärkten findet. Ich selber nehme eigentlich immer die Vollkorn-Variante. Aufgebacken werden die Fladen zwar leider leicht bröselig, aber zum Mitnehmen sollte man sie eh lieber kalt lassen.

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Zum Füllen kann man natürlich je nach Geschmack tief in die Belags-Kiste greifen, ich persönlich hab gerne den Geschmack von Meerettich-Frischkäse (oder selbstgemachtem Meerettichquark) mit verschiedenen Gemüsen (vor Allem alles, was sich in längliche Sticks schneiden lässt, also z.B. Gurken, Möhren und Paprika). Dazu dann wahlweise etwas Fleischiges und/oder Käsiges. Serranoschinken ist ein prima zusätzlicher Eiweißlieferant, aber auch türkischer Pastırma (gewürzter Rinderschinken, fragt beim türkischen Fleischer nach Kayseri-Pastırma, der schmeckt m.E. immer am besten) macht sich gut in der flotten Rolle. Der Käse in der Collage ganz unten ist Kaşar Peynirli, also normaler Kuhmilch-Schnittkäse, man kann da allerdings nach Geschmack und Gutdünken alles nehmen, was einem vorschwebt und im Haus ist…

Natürlich kann man auch süße Fladen mit Obst und z.B. Erdnußbutter vorbereiten, der Fantasie sind da echt keine Grenzen gesetzt, und wenn man mal keine Zeit hat, die Fladen bzw. Pfannkuchen selbst zu machen (wie hier angeregt  😉 ), sind die neutralen Tortillas von Nannak echt eine Alternative.

Ich schneide die Tortillas bekanntlich gerne in mundgerechte Stücke, die sich natürlich auch problemlos stapelweise eintuppern und mitnehmen lassen.

Für ein vollwertiges Mittagessen veranschlage ich 3 Tortillas/Fladenbrote plus Belag, das ist genug, um satt und zufrieden zu machen.

In diesem Sinne: Spart Kalorien, Zeit und Geld mit cleverem Meal-Prepping 🙂

Sweets for my Sweet… Ich und mein Sucolin

Ich bin ein Süßschnabel und werde immer einer bleiben. Als ich angefangen habe abzunehmen, habe ich nach und nach begonnen, mich nach Alternativen umzusehen. Zuerst blieb ich natürlich bei den altbekannten Süßstoffen hängen, wie wir sie auch aus Cola Light und Co. kennen. Das wichtigste war anfangs: So wenig Kalorien wie möglich! Doch das rückte mit der Zeit immer mehr zugunsten von Gesundheit und gesunder Ernährung in den Hintergrund

Dann hörte ich von Stevia und Agavendicksaft und wie sie alle hießen… Inzwischen habe ich eine bunte Palette von gesünderen Alternativen zum Industriezucker, die ich bei meinen vielen Projekten nutze.

Insgesamt fällt allerdings auf, daß mein genereller Konsum an süßenden Stoffen abgenommen hat. Viele Dinge, die früher üblicherweise pappensüß waren, sind inzwischen durch weniger süße oder anders gesüßte Variationen ersetzt worden und nur ab und an überfällt mich noch der „Candy-Crush“ (und damit meine ich kein nerviges Handygame sondern die ebenso nervigen Heißhungerattacken, die mich nach wie vor ab und an heimsuchen und schlimmer werden, sobald ich ihnen nachgebe…)

Hier soll es aber nun um mein Lieblings-Süßungsmittel gehen, auf welches ich trotz des relativ hohen Preises nicht nicht mehr verzichten möchte:

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Sucolin

Sucolin wird durch Fermentierung hergestellt. Den gewonnene Bestandteil nennt sich Erythrit, es handelt sich dabei chemisch gesehen um einen Zuckeralkohol. Zuckeralkohole sind nicht zyklische Polyole und Reduktionsprodukte von Kohlenhydraten. Erythrit kann durch Hydrierung von Weinsäure oder aus Stärke gewonnen werden, da dies sehr kostspielig ist und zudem auch unerwünschte Nebenprodukte entstehen, nutzt man heute Glucose und Saccharose, die durch osmophile Pilze in Sucolin umgewandelt werden.

Quelle: Helpster

Das Erfreulichste zuerst: Sucolin ist kalorienfrei. Das heißt, wenn man auf seinen Kalorienintake achtet, kann man es relativ sorglos zum Süßen, Backen und Kochen verwenden, wenn auch etwas reichlicher, als üblichen Zucker, weil die Süßkraft in etwa 75% im Vergleich zu normalem Weißzucker beträgt.

Wenn man nun natürlich erstmal die Schlagworte Fermentierung und Pilze liest, überlegt man sich schon, ob man mit solch einem Produkt sich wirklich etwas Gutes tut… Die Tatsache, daß Sucolin mit Natürlichkeit wirbt und ausschließlich und zu einem wahrhaft fürstlichen Preis im Reformhaus zu erwerben ist (1kg ~ 16€), will ja generell noch nichts diesbezüglich heißen.

Aber abgesehen von einer gewissen abführenden Wirkung beim Genuß größerer Mengen (selbst noch nicht in dem Ausmaß erlebt, allerdings können beispielsweise Kekse mit Sucolin schon für etwas mehr „Wind“ als gewöhnlich sorgen 😉 ), habe ich persönlich, bei maßvollem Gebrauch, keinerlei schlechte Erfahrungen gemacht und somit auch keine Bedenken. Bei meinen Recherchen habe ich einen täglichen Wert von 1g pro kg Körpergewicht gefunden. Bei Überschreitung dieses Wertes ist wohl mit einer „lebhaften Verdauung“ zu rechnen.

Darmempfindlichen Personen rate ich persönlich allerdings, vorsichtig zu Werke gehen und höchstens Kleinstdosen mit steigender Tendenz vorsichtig austesten. Oder, noch besser, sich gleich auf ein anderes Süßungsmittel zu konzentrieren…

Sucolin hat übrigens nicht nur keine Kalorien, es beeinflußt auch den Blutzuckerspiegel nicht, was den Insulinspiegel konstant hält und somit Heißhungerattacken keinen Chance gibt.

Ähnlich wie Xylit (Birkenzucker) ist Sucolin zahnfreundlich und hilft, Karies vorzubeugen.

Ich selbst benutze Sucolin sehr oft und gerne. Ich habe es bisher unter dem Namen Sukolin und dem etwas trendiger und noch etwas preisintensiver daherkommenden (aber m.E. sonst identischen) Sukrin gefunden und benutzt.

Hier gibt es einen aufwändig gestalteten Flyer mit Rezepten und Infos zu Sucolin, wie er in Reformhäusern verteilt wird.

Womit süßt Ihr am Liebsten und um welche Produkte macht Ihr einen großen Bogen?

Nervennahrung – süße Bananen-Peanutbutter-Tortilla

Bin im Moment schwer mit Lernen beschäftigt und daher hört und liest man dieser Tage recht wenig vom kleinen Abnehmanarchisten… ich gelobe Besserung, sobald die nächsten Schritte getan sind…

Zwischenzeitlich war ich auch für ca. 2 Wochen den vorweihnachtlichen Versuchungen erlegen und das hat sich natürlich auch sofort auf Waage, Mitteilungseifer und Jeanspassform niedergeschlagen… Und da das natürlich gar nicht geht, habe ich Ende letzter Woche die Notbremse gezogen und seit dem wird wieder auf Qualität und Quantität des Inputs geachtet…

Und da ich wie gesagt, gerade wenig Zeit habe, großartig die Kochlöffel und Backbleche zu schwingen, bin ich neben Suppen insbesondere auf verschiedene Snacks verfallen, von denen ich euch heute eine superschnelle süße Verführung vorstellen möchte, die man auch prima eintuppern kann und die besonders jetzt im Winter sehr gut zum MItnehmen taugt,

Wenn man sich einen kleinen Stapel Eierkuchen (Für alle Nichtberliner: Pfannkuchen) vorbastelt, macht man die leckeren Röllchen in windeseile und kann sofort wieder an den Lernstoff eilen…

Die Eierkuchen kann jeder so zubereiten, wie er/sie es am liebsten mag und wie es in die bevorzugte Ernährungsform passt. Ich selbst mache sie ungefähr so:

  • 2 Eier
  • ca. 300ml MIlch
  • ca. 3-5 EL Sucolin
  • 1TL Vanille-Paste
  • zu gleichen Teilen feines Mais- und Dinkelmehl (je nach dem wie dick oder dünn man den Teig haben will)

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Daraus habe ich 8 oder 9 dünne Crepes/“Tortillas“ gezaubert, mit einer gut beschichteten Crepepfanne mache ich die auch ganz ohne zusätzliches Fett, wenn, dann nehme ich aber hierzu immer gute Butter.

Pro Tortilla eine Banane (ich bin sicher, man kann da auch anderes Obst nehmen). Bananen haben einfach den Vorteil, dass sie mich länger satt machen, als z.B. Äpfel.  Auch wenn viele wegen ihres Kohlenhydratgehalts einen Bogen um Bananen machen (Pun intended 😉 ), bin ich der Meinung, dass man als sportlich und geistig aktiver Mensch mit dem Essen von Bananen nichts falsch machen kann, solange man keine ganze Staude auf einmal vertilgt.

backen_nussmusFür die Füllung kann man nun jedes Nussmus hernehmen, ich habe das „Backen“-Nussmus von Rapunzel genommen, einmal, weil ich es gerade da hatte und zum Anderen, weil ich Mohn über alles liebe und mir die Kombi mit den Bananen auch gut vorstellen konnte.

Die Banane mag ich persönlich für solche Zwecke nicht allzu reif, aber auch das sei jedem selbst überlassen…

Ein großartiges To-Do ist ja wohl nicht nötig, Nussmus aufstreichen, Banane einrollen, mundgerechte Rädchen schneiden, ggf. etwas kaltstellen – juten Hunger!!!! 😉

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Wie bei Oma: Hühner-Nudelsuppe – gut für Körper und Seele

Winterzeit – Erkältungszeit.

Draußen ist es kalt und usselig, grau sowieso… ebenso verhält es sich mit unserer Stimmung und ehe wir es uns versehen, fängt auch noch die Nase an zu laufen, der Hals zu kratzen und überhaupt fühlen wir uns auf einmal so richtig schön schlapp und kränklich…

Das typische: „Ichwillunterdiedeckeaufnarmundganzvielgutschiegutschie“-Gefühl macht sich breit und spätestens dann weiß ich:

Es ist Zeit für Omas Nudelsuppe!

Früher wurde diese Suppe nur gekocht, um einen Tag später im Hühnerfricassee-Himmel zu landen, der in unserer Familie neben weißem Hühnerfleisch ganz viel mit Mehlschwitze, Zitronensaft, Champignons und Spargelspitzen Klasse 1 aus dem Glas und Kochbeutelreis zu tun hat. Da dieses Gericht bei mir sämtliche Vernunftsätze, sowie auch Maß und Ziel komplett außer Kraft setzt, habe ich es nun seit Langem nicht mehr gekocht. Eben weil ich weiß, daß ich nicht nach einem Teller aufhören kann und auch noch den dritten Teller mit Inbrust ablecken würde, bevor ich mir einen vierten auftue… – aber ich schweife ab, also wieder einen Schritt zurück, Sabber wegwischen und wir erinnern uns: Usselwetter, Nase läuft, Hals kratzt… Nudelsuppe!!!!

Ich verrate hier keine Staatsgeheimnisse und ne Hühnersuppe kriegt sicher jeder zustande. Ich möchte hier nur eine Lanze für einen wunderbaren Gaumenschmaus brechen, ihn vielleicht dem einen oder anderen ins Gedächtnis zurück rufen und meine Version mit euch teilen.

Die Mengenangaben sind ein bißchen vage, das ist der Natur der Suppe geschuldet und den Zutaten, schließlich weiß man ja nie genau, wie groß die Hühnerbrust ist und wie das Mengenverhältnis im Suppengrün diesmal ist… aber ihr seid ja schon groß und wißt euch sicher zu helfen…

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Zutaten für einen großen Topf:

  • 1 große Hühnerbrust mit Knochen
  • 1 Bund Suppengrün (Karottendominant, gerne 1-2 Möhrchen extra)
  • 250g Muschelnudeln (die kleinen Suppenmuscheln, es ist WICHTIG, dass es die Muscheln sind, die Fadennudeln im Bild sind ein eigentlich nicht zu akzeptierender Faux-Pas, aber ich hatte nix anderes da!!!! 😉 )
  • 1 Bund Petersilie
  • Zitronensaft (am besten frisch gepresst)
  • Salz

Zubereitung:

  • Einen Suppentopf (je nach Größe) ca. 2/3 mit Wasser füllen, Hähnchenbrust mitsamt Knochen und Haut ins Wasser geben und zum Simmern bringen.
  • Möhren putzen und in Rädchen schneiden, restliches Suppengemüse putzen und in handliche Stücke schneiden, nach ca. 15 Minuten ebenfalls ins sanft köchelnde Suppenwasser geben
  • Salzen
  • ca. 30 Minuten warten, ggf. ab und an den gräulichen Suppenschaum abschöpfen. Das Huhn muß durch sein und die Möhren bißfest aber durch.
  • Das durchgekochte Suppengemüse außer die Möhrenrädchen herausfischen, und entsorgen
  • Die Hähnchenbrust aus der Suppe nehmen und abkühlen lassen.
  • In einem gesonderten Topf die Nudeln nach Anweisung sehr al dente kochen, abgießen und in die Suppe geben.
  • Sobald man die Hühnerbrust anpacken kann, die Haut abziehen (kann weg) und das Fleisch sauber vom Knochen trennen. In handliche Stücke reißen (nicht schneiden, keine Würfel, es muß gezupft aussehen) und zurück in den Topf geben
  • Vor dem Servieren die gehackte Petersilie und nach Geschmack Zitronensaft hinzugeben. (Am besten gesondert halten, da die Petersilie im Topf die Farbe und einen Großteil ihrer Vitamine verliert.)

Herrlich mit frischem Brot am liebsten aus einer kleinen Schale gelöffelt, so heiß wie möglich tut sie unendlich gut und schmeckt nach Kindheit, Geborgenheit und Zu Hause!

Und Vegetarierer machen sich halt eine Gemüse-Suppe 🙂

Und das mit dem alten Hausmittel findet sogar im Wikipedia seine Bestätigung (ja, und auch die Erwähnung, dass es Placebo sein könnte, aber so lange es mir damit besser geht, nehm ich auch den 😉 ):

Hühnersuppe wurde schon von den alten Ägyptern als Mittel gegen Erkältungen verwendet. Im 10. Jahrhundert beschrieb der persische Arzt Avicenna in seinen Werken die positive Wirkung von Hühnersuppe. Im 12. Jahrhundert schrieb der jüdische Gelehrte Maimonides, dass Hühnersuppe „gut zur Wiederherstellung gestörten Humors“ (im Sinn von Körpersäften) sei und empfahl sie als Krankennahrung, speziell für Personen mit Hämorrhoiden und im Anfangsstadium von Lepra.

In der modernen Forschung gibt es Hinweise, dass Hühnersuppe wirklich einen Einfluss auf die Entzündungsreaktion des Körpers haben könnte. In einem Experiment wurde auf bestimmte weiße Blutkörperchen verdünnte Hühnersuppe gegeben, die daraufhin eine veränderte Aktivität zeigten[1]. Dies könnte durchaus einen positiven, entzündungshemmenden Einfluss auf den Krankheitsverlauf bei Erkältungskrankheiten haben. Welche Inhaltsstoffe der Suppe diese Reaktion hervorrufen, ist völlig unbekannt. Das beschriebene Experiment wurde im Reagenzglas an isolierten Zellen durchgeführt (in-vitro-Versuch), sodass die gewonnen Ergebnisse nicht ohne weiteres Rückschlüsse auf die wirklichen Vorgänge im Körper zulassen.

Das Schlürfen heißer Suppe unterstützt auch die Entschleimung (abschwellende Wirkung auf Schleimhäute). Schließlich kann auch ein Placebo-Effekt angenommen werden.

Quelle: Wikipedia

Mandel-Proteinriegel selbstgemacht

Mal was aus der Rubrik „Functional Food muß nicht langweilig sein“

Ich hab schon den einen oder anderen selbstgemachten (und auch gekaufte) Proteinriegel ausprobiert und die meisten sind entweder aufwändig (mit Backen und 20 Zutaten und so), oder schmecken einfach nicht, krümeln auseinander (da sind schon halbe Gläser Peanutbutter für geopfert worden…), oder sehen unappetitlich aus.

Vorgestern nun, hab ich hier ein Rezept für Proteinriegel gefunden, das mich sofort angesprochen hat und da ich zufällig alle Zutaten daheim hatte (oder ist das inzwischen gar kein Zufall mehr, dass ich eher die Zutaten für einen Proteinriegel als für eine Lasagne vorrätig habe?!?!? 😉 ), habe ich mich umgehend dran gemacht, das Rezept nachzubauen.

Es ist mal wieder ein amerikanisches Rezept und daher sind die Mengenangaben, wie meistens in „Cups“ angegeben… Ich selbst habe mir schon vor langer Zeit ein preiswertes „Cup-Set“ angeschafft, so dass ich inzwischen ohne lange umrechnen zu müssen, solche Rezepte nachbasteln kann… Daher kann ich jeder Küchenfee und jdem Küchenmagier nur empfehlen, sich ebenfalls solche Messbecher anzuschaffen.

Cups

Für die Kalorienberechnung muss man zwar immer noch mal nachwiegen (denn 1 cup Rosinen beispielsweise wiegt sicher ganz anders als 1 cup Proteinpulver z.B.), aber das bekommt man schnell raus.

Einziger Nachteil der Riegel: Se sollten nicht längere Zeit außerhalb des Kühlschranks aufbewahrt werden, da sie sonst sehr weich und ölig werden, man kann sie also auch eingetuppert schlecht mitnehmen, wenn man den ganzen Tag unterwegs ist.

Trotzdem möchte ich euch das Rezept nicht vorenthalten – here we go:

Zutaten:

  • 1/3 Cup (ca. 50g) Kokosöl
  • 1/3 Cup (ca. 50g) Erdnuss- oder Mandelmus
  • 1/2 Cup (ca. 120ml) Mandelmilch (ungesüßt)
  • 1 cup (ca. 120g) Vanille-Proteinpulver (nehmt eins mit wirklich gutem Geschmack, denn es kommt sehr dominant raus und daher lieber auf Qualität und Geschmack achten)
  • 2/3 cup (ca. 50g) Mandelmehl (bzw. gehen hier ausnahmsweise auch gemahlene Mandeln)

Fürs Topping:

  • 2EL sehr dunkle Bitter-Schokolade(-chips oder vom Stück)
  • 1EL Kokosöl
  • Eine Handvoll grob zerstoßene Mandeln

Zubereitung:

  • Nussmus, Kokosöl und Mandelmilch schmelzen (Wasserbad oder Micro), gut verrühren, bis alle drei Komponenten gut vermischt sind.
  • Proteinpulver und Mandeln (Mandelmehl) einrühren und gut vermischen, bis ein klumpenloser (etwas gummiartiger) Teig entsteht
  • Den Teig ebenmäßig in eine Backform pressen und glattdrücken (hab meine runde Kaiserflex verwendet, es geht sicher auch jede andere runde oder eckige Kuchenform o.ä., ggf. mit Frischhaltefolie auslegen.)
  • Für das Topping: Schokolade und Kokosöl schmelzen und über den Teig gießen, die Mandelstücke darüber verteilen
  • Die Form für 1-2 Stunden in die Gefriertruhe stellen
  • Danach den Teig aus der Form nehmen und in beliebig große Stücke schneiden, bei mir sind es 26 browniegroße Riegel geworden
  • Eintuppern und kaltstellen

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Das ist keine Nascherei (auch wenn ich es unter sweet & healthy poste und der Geschmack angenehm ist), sondern tatsächlich dafür geeignet, auf gesundem Weg etwas für den Eiweiß-Intake zu tun.

Der Teig ist unglaublich fett und es ist definitiv keine Süßigkeit (so man denn nicht noch etwas Süßendes hinzufügt.) und man kommt wahrscheinlich auch nicht in Verlegenheit, mehr als max. 4 davon auf einmal zu essen, weil die Riegel auch wahnsinnig satt machen.

Wenn die Dinger direkt aus dem Kühlschrank kalt sind, ähneln sie in Konsistenz und Geschmack gekauften Eiweißriegeln, mit dem guten Gewissen, zu wissen, was drin ist.

Das Rezept hört sich für Abnehmer erst einmal unglaublich gehaltvoll an, aber letztendlich habe ich 26 Riegel aus dem ganzen Batch herausbekommen, von denen jeder nur ca. 75 kcal hat. Wenn man nun 4 Riegel isst, hat man eine anständige Proteinmenge zu sich genommen, und darüber hinaus jede Menge gesunder Zutaten, keinen Zucker, keine Süßstoffe und keinerlei Mehl oder Stärke.

Und 300 kcal ist bei der Menge sicher nicht mehr, als ein vergleichbarer gekaufter Riegel, von dem man nicht weiß, was drin ist.

Nährwerte laut mfp:

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Viel Spaß beim ausprobieren!

Pixies Copycat-Lemon-Dill-Fussili mit Lachs – oder die Schwierigkeit, „mal eben“ was zum Essen zu holen

Ihr Lieben

zu diesem leckeren Nudelsalat eine kleine Geschichte:

Vor ca. 2 Wochen strich ich eines Nachmittags hungrig durch die örtlichen Fresstempel… meine Stullen waren aufgegessen, das Mittagessen an diesem Tag aus irgend einem Grund nicht am Start, bzw. wollte ich mir an dem Tag mal „was gönnen“, was sonst nicht so drin ist, also ein kleines „Cheat-Meal“, allerdings ein halbwegs gesundes sollte es sein…

Ich machte mich also auf den Weg, etwas schmackhaft Sättigendes zu finden, welches

  • nicht mit Analogkäse überbacken war
  • nicht frittiert war
  • nicht aus Kuchen bestand
  • nicht von zwei pappigen Brötchendeckeln zusammengehalten wurde
  • nicht mit Unmengen Zucker aufgepimpt war
  • kein Glutamat enthielt
  • keine Pizza im weitesten Sinne darstellte

(Ihr ahnt es schon… schwierige Kiste, das!!!)

Ich weiß nicht, ob ihr das kennt, jedenfalls, seit ich mich gesund ernähre, ist das Einkaufen – insbsondere von fertigen Gerichten oder Dingen, die im weitesten Sinne als Cheatmeal durchgehen – eine sehr zeitaufwändige und spezielle Angelegenheit geworden… Nichts ist „gut genug“, bei allem und jedem frage ich mich, ob es jetzt die Kalorien wirklich wert ist und ob nicht eine Ecke weiter etwas noch Leckereres, im besten Falle Besseres, Gesünderes auf mich wartet…

Das bewahrt mich allerdings auch ein ums andere Mal davor, völlig aus dem Ruder zu laufen – ist aber für meine Umwelt sicher recht anstrengend, so daß ich es mir verkneife, wenn ich nicht alleine unterwegs bin…
Es ist übrigens auch schon vorgekommen, daß ich nach so einer Odyssee ohne was zu kaufen zurück gekehrt bin und mir einfach nen Kaffee geholt habe…

Nicht so an diesem Tag.

Bei einem trendig-lounchigen Lunch-Dealer mit dem verheißungsvollen Wörtchen „Fresh“ im Namen, wurde ich schließlich fündig… Daß sie dort auf allen Produkten in der Frischetheke Kalorienangaben hatten, fand ich prima, schwankte eine Weile zwischen Wrap, Salat mit Hähnchenbrust und eben jenem Nudelsalat hin und her, bis ich mich dann für den Nudelsalat entschied… Allerdings war mir von Anfang an klar, daß ein solcher Riesentopf Nudeln plus Mais niemals nur 260 kcal haben würde, und sei das Dressing noch so lean… Dann auch noch der Lachs oben drauf… naja, Kalorien berechnen will halt auch gelernt sein und ich hatte Hunger, es passte ins Budget (hab seinerzeit glaub ich 500 kcal veranschlagt, so pi mal Daumen für den ganzen Pott) und ich hatte schon lange keine Nudeln mehr gegessen und somit Appetit drauf.

Der Salat schmeckte richtig geil, aber die ganze Zeit beschlich mich das Gefühl: „Das kannst du besser!“ und so machte ich mich ein paar Tage später daran, den Salat nachzubauen. Inzwischen schon zweimal wiederholt, weil ich einfach finde, daß es eine super leckere Kombi ist.

Ich habe für mein Rezept Kamut-Fussilli verwendet.

Kamut ist auch unter dem Namen „Chorasan-Weizen“ oder „Ur-Weizen“ bekannt, der Proteingehalt soll höher sein, das Korn ursprünglicher und verträglicher… Und da ich ja ein neugieriges Etwas bin, wollte ich es einfach mal probieren. Der Geschmack ist der selbe wie „normale“ Nudeln, das Aussehen ebenfalls nicht exotisch, wenn man es also nicht weiß, merkt man gar nicht, daß man da was „Spezielles“ zu sich nimmt.

Mehr zu Kamut findet ihr hier

Fussilli aus dem Grund, da die Spiralen natürlich 1a das Dressing aufnehmen, aber im Grunde kann man natürlich die Nudelform ganz nach Verfügbarkeit und Neigung auswählen 🙂

Das Rezept ist selbstverständlich mal wieder as simple as can be und absolut idiotensicher.

Der Salat hält sich mehrere Tage im Kühlschrank und schmeckt übrigens auch ohne den Lachs.

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Zutaten für 3-4 Portionen:

  • 200g Kamut-Fussili (oder jede andere helle Nudel)
  • 80-100g Maiskörner
  • 200-300 ml Dickmilch (oder Jogurt)
  • Dill nach Belieben
  • Zitronensaft nach Geschmack
  • Salz
  • Pro Person ca. 50g Lachs (in feinen Scheiben)

Zubereitung:

  • Nudeln al dente kochen, abkühlen lassen.
  • Mit dem Mais vermischen
  • Dickmilch mit Dill, Zitronensaft und Salz verrühren, wenn zu dickflüssig evtl mit einem Essöffel (!) Öl (oder Milch) glattrühren. Der Geschmack darf ruhig dominant dill-zitronig sein, wie man es am liebsten hat, muß jeder individuell für sich rausfinden.
  • Nudeln und Dressing verrühren und ca. 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.
  • Vor dem Servieren, die Lachsstreifen darüber geben.

et voila!

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Ach ja… Copycat-Rezept…

So bezeichnet man „Home-Kreationen“, die genauso schmecken, wie (berühmte) Rezepte aus (berühmten) Restaurants… so kursieren im Netz z.B. Rezepte für McRib-Sauce ebenso wie für Snapples Eistee… Nun ist „Oh, it’s Fresh“ natürlich jetzt kein berühmtes Restaurant und mein Nudelsalat wahrscheinlich auch kein berühmtes Rezept, aber wir haben ja schließlich alle mal klein angefangen… und immerhin weiß ich genau, was in meinem Salat drin ist und daß es gutes Zeug ist…

Nährwerte laut MFP:

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In diesem Sinne, lasst es euch schmecken!

Pixies After-Eight-Brownie-„Trüffel“

Um ehrlich zu sein, sind diese „Trüffel“ natürlich nur verkleidete „no-bake-Brownies“, nichts desto Trotz variieren die Zutaten etwas und natürlich ist die Darreichungsform ungleich schicker, so dass man diese gesunden Bällchen sogar hübsch verpackt als hippes DIY-Geschenk hernehmen könnte…

In jedem Fall, eine superleckere und dazu noch hübsch anzusehende Leckerei mit viel Nature-Power 😀

Rezeptkarte_Aftereight_Brownie-Truffles