Sweets for my Sweet… Ich und mein Sucolin

Ich bin ein Süßschnabel und werde immer einer bleiben. Als ich angefangen habe abzunehmen, habe ich nach und nach begonnen, mich nach Alternativen umzusehen. Zuerst blieb ich natürlich bei den altbekannten Süßstoffen hängen, wie wir sie auch aus Cola Light und Co. kennen. Das wichtigste war anfangs: So wenig Kalorien wie möglich! Doch das rückte mit der Zeit immer mehr zugunsten von Gesundheit und gesunder Ernährung in den Hintergrund

Dann hörte ich von Stevia und Agavendicksaft und wie sie alle hießen… Inzwischen habe ich eine bunte Palette von gesünderen Alternativen zum Industriezucker, die ich bei meinen vielen Projekten nutze.

Insgesamt fällt allerdings auf, daß mein genereller Konsum an süßenden Stoffen abgenommen hat. Viele Dinge, die früher üblicherweise pappensüß waren, sind inzwischen durch weniger süße oder anders gesüßte Variationen ersetzt worden und nur ab und an überfällt mich noch der „Candy-Crush“ (und damit meine ich kein nerviges Handygame sondern die ebenso nervigen Heißhungerattacken, die mich nach wie vor ab und an heimsuchen und schlimmer werden, sobald ich ihnen nachgebe…)

Hier soll es aber nun um mein Lieblings-Süßungsmittel gehen, auf welches ich trotz des relativ hohen Preises nicht nicht mehr verzichten möchte:

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Sucolin

Sucolin wird durch Fermentierung hergestellt. Den gewonnene Bestandteil nennt sich Erythrit, es handelt sich dabei chemisch gesehen um einen Zuckeralkohol. Zuckeralkohole sind nicht zyklische Polyole und Reduktionsprodukte von Kohlenhydraten. Erythrit kann durch Hydrierung von Weinsäure oder aus Stärke gewonnen werden, da dies sehr kostspielig ist und zudem auch unerwünschte Nebenprodukte entstehen, nutzt man heute Glucose und Saccharose, die durch osmophile Pilze in Sucolin umgewandelt werden.

Quelle: Helpster

Das Erfreulichste zuerst: Sucolin ist kalorienfrei. Das heißt, wenn man auf seinen Kalorienintake achtet, kann man es relativ sorglos zum Süßen, Backen und Kochen verwenden, wenn auch etwas reichlicher, als üblichen Zucker, weil die Süßkraft in etwa 75% im Vergleich zu normalem Weißzucker beträgt.

Wenn man nun natürlich erstmal die Schlagworte Fermentierung und Pilze liest, überlegt man sich schon, ob man mit solch einem Produkt sich wirklich etwas Gutes tut… Die Tatsache, daß Sucolin mit Natürlichkeit wirbt und ausschließlich und zu einem wahrhaft fürstlichen Preis im Reformhaus zu erwerben ist (1kg ~ 16€), will ja generell noch nichts diesbezüglich heißen.

Aber abgesehen von einer gewissen abführenden Wirkung beim Genuß größerer Mengen (selbst noch nicht in dem Ausmaß erlebt, allerdings können beispielsweise Kekse mit Sucolin schon für etwas mehr „Wind“ als gewöhnlich sorgen 😉 ), habe ich persönlich, bei maßvollem Gebrauch, keinerlei schlechte Erfahrungen gemacht und somit auch keine Bedenken. Bei meinen Recherchen habe ich einen täglichen Wert von 1g pro kg Körpergewicht gefunden. Bei Überschreitung dieses Wertes ist wohl mit einer „lebhaften Verdauung“ zu rechnen.

Darmempfindlichen Personen rate ich persönlich allerdings, vorsichtig zu Werke gehen und höchstens Kleinstdosen mit steigender Tendenz vorsichtig austesten. Oder, noch besser, sich gleich auf ein anderes Süßungsmittel zu konzentrieren…

Sucolin hat übrigens nicht nur keine Kalorien, es beeinflußt auch den Blutzuckerspiegel nicht, was den Insulinspiegel konstant hält und somit Heißhungerattacken keinen Chance gibt.

Ähnlich wie Xylit (Birkenzucker) ist Sucolin zahnfreundlich und hilft, Karies vorzubeugen.

Ich selbst benutze Sucolin sehr oft und gerne. Ich habe es bisher unter dem Namen Sukolin und dem etwas trendiger und noch etwas preisintensiver daherkommenden (aber m.E. sonst identischen) Sukrin gefunden und benutzt.

Hier gibt es einen aufwändig gestalteten Flyer mit Rezepten und Infos zu Sucolin, wie er in Reformhäusern verteilt wird.

Womit süßt Ihr am Liebsten und um welche Produkte macht Ihr einen großen Bogen?

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Ein Gedanke zu “Sweets for my Sweet… Ich und mein Sucolin

  1. Hmm ich süße am liebsten mit Zucker.. und dann eben eher selten 🙂 Süßungsmittelchen habe ich mal ausprobiert und bin doch wieder beim normalen Zucker gelandet. Von Sucolin habe ich bisher wenig gehört. das war interessant 😀

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