Traurig, ein bißchen…

„Die Welt ist im Wandel,
Ich spüre es im Wasser,
Ich spüre es in der Erde,
Ich rieche es in der Luft.“
Galadriel – Der Herr der Ringe, die Gefährten

Komisches Wetter, komische Stimmung, ein bißchen unzufrieden mit mir selbst, daß auch nach all der Zeit, all dem Wissen und all dem Gelernten, ich doch allzuleicht in alte Muster fallen kann und mir selber im Weg stehe… (Will euch jetzt nicht mit Selbstmitleid und Auflistung von Freßanfällen langweilen, schlimm genug, daß es sie gibt…)

Und traurig bin ich auch, da zum Jahresende gleich zwei meiner Wegbegleiter nicht mehr so Teil meines Weges sein werden, so wie es bisher war (und es war gut wie es war).

Markus, mein Thai-Masseur, dessen Behandlungen mir so viel Kraft gegeben haben, wandert nach Neuseeland aus… Das weiß ich zwar schon länger und ich hatte mich auch schon damit arrangiert, zumal ich mir körperlich inzwischen auch durch die Nutzung des Foamrollers helfen kann, aber trotzdem werden mir doch die wunderbaren Gespräche, seine Weisheit und Herzlichkeit fehlen…

Nun habe ich auch noch erfahren, dass es ab Januar auch meinen wöchentlichen QiGong-Termin bei Sportspaß so nicht mehr geben wird… Nun wandert Christian, mein QiGong-Lehrer, nicht aus, sondern bietet seine Kurse nur noch in seiner eigenen Schule an, aber leider wird das finanziell auf Dauer für mich nicht stemmbar sein…

Generell frage ich mich derzeit, ob ich unter diesen Voraussetzungen weiterhin noch Mitglied bei Sportspaß bleiben soll, wenn es dann nur noch den einen Zumbakurs geben wird und das voraussichtlich auch nur noch bis Ende März, da ich danach noch nicht weiß, wo es mich beruflich rein vom Ort her hinverschlagen wird

Ich versuche mich damit zu trösten, dass derzeit eh das Pumpen und vor allem das Lauftraining im Vordergrund stehen, aber ich weiß ja auch ganz genau, daß mir auf Dauer der spirituell-sportliche  Ausgleich fehlen wird…

Stimmung also ähnlich grau wie das Wetter, aber hey! Morgen ist ein neuer Tag! Und ich werde ihn nutzen… besser als letzte Woche, jeden Tag etwas besser als den Tag davor, das wird schon wieder… Und morgen hör ich auch wieder auf, Scheiße… äh… Zucker und Weißmehl zu fressen

Und da natürlich der Wandel auch ein neues Gesicht braucht, präsentiert sich ab sofort der kleine Abnehmanarchist in neuen Kleidern, etwas leichter und luftiger, ich hoffe, ihr vermisst den Augenfasching nicht allzusehr…

in diesem Sinne:

Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.

Georg Christoph Lichtenberg

Lasst mich wissen, wie es euch gefällt 🙂

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3 Gedanken zu “Traurig, ein bißchen…

  1. Ja der November ist schon so ein Schlawiner-Monat. Macht er es uns nicht leicht und lässt uns all zu oft Trübsal blasen und unsinnige Sachen futtern. Mir geht es da ähnlich, die letzten 2 Wochen waren sehr turbulent. Die Gefühlswelt hat das dann ein bisschen ins Chaos gestürzt und die Fressattacken wurden häufiger. Nobody is perfect!
    Aber nun da die Erkenntnis da ist, können wir wieder die Ärmel hochkrempeln und wieder durchstarten. In diesem Sinne, hau rein Pixie und lass dich nicht unterkriegen! 🙂

    LG

    Eva

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