Pixies Chia-Choc-Pudding

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Ich liebe ja bekanntlich alles, was schlotzig ist und Schokoladenpudding ist da ganz weit vorne!

In der Anfangszeit habe ich mich viel mit dem berühmten Optiwell-Schokoladen-Pudding über Wasser gehalten, aber seit ich dieses Rezept hier für mich entdeckt habe, verschwende ich keinen Gedanken mehr an gekauften Puddung – gleich welcher Art.

Er ist super schnell gemacht, muss nicht gekocht werden und benötigt lediglich etwas Zeit, um im Kühlschrank zu quellen. Dazu schmeckt der Pudding super-schokoladig und man weiß genau und hat Kontrolle darüber, was drin ist…

Natürlich machen die Chia-Samen die Konsistenz etwas „spongy“, aber ich persönlich finde, das tut dem Geschmack keinen Abbruch sondern gibt dem Pudding im Gegenteil eine interessante Textur, ohne von der gewünschten Schlotzigkeit abzulenken.

Über die Haltbarkeit kann ich leider nicht viel sagen, länger als 2 Tage hat es noch kein Pudding bei mir überlebt… Ich rechne in recht großen Portionen, und da man durch den gequollenen Chia auch ein langanhaltendes und angenehmes Sättigungsgefühl erreicht, geht so eine Portion schon mal als Mittagessen durch.

Ich hatte ursprünglich ein Rezept mit Erdnuss-Mus, lasse dies aber inzwischen weg, da es geschmacklich nicht der große Unterschied ist, aber kalorientechnisch schon ins Gewicht fällt. Ich werde die Erdnussbutter also als optionale Zutat mit hinschreiben, verwende sie selbst aber nicht.

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Zutaten

(für 2 große Portionen mit je ca. 150kcal – entsprechend des verwendeten Süßungsmittels:

  • 1 reife Banane – kleingeschnitten und zerdrückt
  • 150-200ml Mandelmilch ungesüßt (z.B. von Provamel)
  • 2EL Raw-Kakao
  • Süßungsmittel nach Wunsch (Ich nehme ca. 2-3 EL Sukrin, bin aber auch ne Süße 😉 )
  • 1TL Vanille-Extrakt
  • 30g Chia-Samen
  • optional: 1EL Erdnuss-Mus oder Erdnuss-Butter

Zubereitung:

  • alle Zutaten außer die Chia in ein hohes Gefäß geben und mit dem Zauberstab verrühren bis eine an Schokoladensosse erinnernde Masse entsteht
  • Chia hinzugeben und noch einmal gut durchmixen
  • Gefäß in den Kühlschrank stellen und mindestens 2 Stunden, besser über Nacht quellen lassen.

Schmeckt prima mit:

  • roter Marmelade
  • Fruchtkompott (gekocht z.B. aus 250g frischen Himbeeren, gebunden mit einem Beutel Tortenguß ohne Zucker)
  • frischen Früchten
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4 Gedanken zu “Pixies Chia-Choc-Pudding

  1. Das klingt ja lecker und einfach. 🙂

    Hab aber ein paar Fragen dazu:
    1. Was ist „Raw-Kakao“? Einfach nur ungesüßtes Kakaopulver, also nicht Kaba oder so?
    2. Wo bekommst du das Sukrin her und hat das einen besonderen Eigengeschmack oder kann ich auch Stevia oder andere Süßungsmittel verwenden, ohne den Geschmack zu verfälschen?
    3. Werden die Chiasamen nachher so ähnlich, wie etwas größere Grießkörner, also matschig und…öhm…spongey? Oder bleiben sie knackig?

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    1. genau, kein Kaba, sondern das pulver aus der Backabteilung (in der stark entölt-Variante) „raw“ ist nur die Bezeichnung, dass es nicht weiter verarbeitet wurde, also so bnaturbelassen, wie möglich… ich hol mir das aus dem Reformhaus oder Bioladen.
      Sukrin gibt es bei uns ebenfalls im Reformhaus (oder bei Body-Attack, das ist so ne Pumper-Kette, das gibts aber nicht überall, glaub ich). Leider etwas teuer, aber es hat keine Kalorien, keinen Geschmack (ausser süß) und es ist eben kristallin, wie üblicher Zucker, weshalb ich es gern benutze…
      Und ja, die Chiasamen werden „spongy“, wie du es nennst… ich glaub das trifft es eher, als „bubbly“, das werd ich im Text gleich mal verbessern… also knackig bleibt da nichts, man sieht im Bild ganz schön, dass der Pundding auch nicht ganz glatt wird, aber ich finde, das stört nicht weiter, zumal es auch keinen widerlichen Eigengeschmack hat…..

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      1. Omnomnom! Ich hab mal bei einem Japaner nen Nachtisch gegessen, der hatte so Tapioka-Perlen drin. Seitdem such ich was, das so eine Konsistenz hat. Ich liebe solche Massen. Normaler Pudding ohne Zeugs drin langweilt mich. Deswegen muss ich das Rezept unbedingt ausprobieren. Wenn es wenig Kalorien hat, ist das ja sogar umso besser. Dankefein für den Tipp! 😀

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