Get the Party started… oder: Mut zur Lücke!

Es mag ein bisschen widersprüchlich zu meinem gestrigen Post über Ziele klingen, aber ich bin ein ganz grosser Freund von Bauchentscheidungen und Dingen, die man im Allgemeinen unter „Learning by Doing“ oder auch „Trial and Error“ kennt.

Nichts spricht dagegen, sich SMARTe Ziele zu formulieren, zu verfolgen und diese auch im Verlauf regelmässig zu überprüfen… (sonst hätte ich es nicht empfohlen) Nur das Definieren und Planen der genauen Vorgehensweise bis ins keinste Detail verbraucht bei vielen eigentlich motivierten Personen so viel Zeit und Energie, dass nach Fertigstellung der Planung die ursprüngliche, freudige Erregung über die getroffene Entscheidung „jetzt krempel ich mein Leben um!“ völlig verpufft ist.

Der Entschluss ist gefasst und man weiss eigentlich noch gar nicht genau, was einen in den nächsten Wochen, Monaten, (oder nicht auszudenken) Jahren erwarten wird. Man will abnehmen, sich gesünder ernähren und ausserdem aktiver durchs Leben gehen. Gerne passiert das (wie auch bei mir) so um den Jahreswechsel herum, wo man ja quasi schon „genötigt“ wird, Neujahrsvorsätze zu fassen.

Erfolg hat drei Buchstaben: TUN

Johann Wolfgang von Goethe

Das Beste, was man nun tun kann, während man noch die ersten Pläne schmiedet:

Einfach schon mal die eingestaubten Turnschuhe anziehen und nach Feierabend 2-3 mal die Woche noch eine Stunde lang mit festen Schritt durch die Nachbarschaft gehen. Hört sich nicht besonders sportlich an? Mit 100 Kilo IST DAS SPORTLICH!!! Auch die Rolltreppen und Fahrstühle, die uns überall das Leben leichter machen wollen, kann man ab sofort links liegen lassen und so wertvolle Schritte sammeln, die den Körper in Wallung bringen und zusätzlich Kalorien verbrennen. Oder wie wäre es, den Wagen etwas weiter von der Haustür entfernt zu parken oder eine Station früher aus dem Bus/der Bahn/der Tram zu steigen?

Das selbe gilt für die ersten Veränderungen in Sachen Ernährung. Ein bisschen was wissen wir „Dicken“ ja alle über gesunde Ernährung und auch wenn man nach und nach immer mal wieder mit Erstaunen ein nur vordergründig gesundes Lebensmittel vom Speiseplan streichen wird, wäre es doch fatal, warten zu wollen, bis man alles gelernt hat, was man wissen muss, bevor man überhaupt etwas tut…  Es ist zumindest ein Anfang, wenn man beginnt, einfach mehr Obst und Gemüse zu sich zu nehmen, Fastfood und Fertiggerichte zu meiden und auf Süssigkeiten und/oder Softdrinks verzichtet oder aufhört, sich morgens beim Bäcker die fertigen Brötchen plus Kuchen fürs Büro zu kaufen, sondern sich seine Stullen wieder selbst schmiert.

Auch wenn man seine Ziele nach und nach einem Feintuning unterzieht, so gibt es doch keinen grösseren Fehler, als gar nichts zu tun und immer darauf zu warten, dass der Plan perfekt ist, denn er wird niemals perfekt sein, so wie wir nie perfekt sein werden.

Ich wette, mit diesen wenigen, kleinen Änderungen werden bereits die ersten Pfunde purzeln und man wird sich beschwingt und motiviert fühlen, mehr zu erfahren, zu lernen, zu lesen, zu tun, um weitere Fortschritte zu machen und mit der Zeit sogar bewusster steuern zu können was man warum dem Körper zuführt bzw. von ihm verlangt, um seine nun wirklich SMARTen Ziele zu erreichen

 

 

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2 Gedanken zu “Get the Party started… oder: Mut zur Lücke!

  1. Auch unter diesem Artikel könnte ich ganz uneingeschränkt meine Unterschrift setzen. Ich denke, gerade für den Anfang ist es sehr wichtig, Kleinigkeiten zu ändern. Viele begehen den Fehler, am Anfang einer Lebensumstellung ihr Leben komplett umzukrempeln.

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